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Wir informieren Sie über ausgewählte aktuelle  Themen des Steuer- und Rechnungswesens, der Betriebswirtschaft und des Wirtschaftsrechts. Überdies bieten wir ein Archiv über in der Vergangenheit gegebene Informationen, in dem Sie mit Suchbegriffen, Zeiträumen oder Schlagworten suchen können. Schließlich können Sie einen monatlichen E-Mail-Newsletter abonnieren. Die Informationen sind kurz gehalten. Deren Umsetzung bedarf einer Konkretisierung. Wir stehen Ihnen hierbei gerne zur Verfügung.

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1 bis 15 von 46 Ergebnisse zum Thema "Geringfügigkeitsgrenze"

Sozialversicherungsbeiträge

Januar 2020

Aufstellung der Beiträge zur Sozialversicherung für Selbständige, Angestellte, Arbeiter und Freie Dienstnehmer.

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Sozialversicherungsbeiträge

Januar 2020

Für detaillierte Auskünfte kontaktieren Sie uns bitte!

[Stand Jänner 2020]

Sozialversicherung der selbstständig Erwerbstätigen (GSVG)


2020 2019 2018 2017 2016
Krankenversicherung 6,80% 7,65% 7,65% 7,65% 7,65%
Pensionsversicherung 18,50% 18,50% 18,50% 18,50% 18,50%
Unfallversicherung (pro Jahr) 121,08 € 117,49 € 115,20 € 111,96 € 109,32 €

 

Mindestbeiträge 2020 pro Monat pro Quartal pro Jahr
Beitragsgrundlage KV 460,66 € 1.381,98 € 5.527,92 €
Beitragsgrundlage PV für Kammermitglieder 574,36 € 1.723,08 € 6.892,32 €
Beitragsgrundlage PV 460,66 € 1.381,98 € 5.527,92 €
daher Beiträge:      
Krankenversicherung 6,80% 31,32 € 93,97 € 375,90 €
Pensionsversicherung 18,50% für Kammermitglieder 106,26 € 318,77 € 1.275,08 €
Pensionsversicherung 18,50% 85,22 € 255,67 € 1.022,67 €
Gesamtbeiträge mindest für Kammermitglieder 137,58 € 412,74 € 1.650,98 €
Gesamtbeiträge mindest 116,55 € 349,64 € 1398,56 €

 

Höchstbeiträge 2020 pro Monat pro Quartal pro Jahr
Beitragsgrundlage 6.265,00 € 18.795,00 € 75.180,00 €
daher Beiträge:      
Krankenversicherung 6,80% 426,02 € 1.278,06 € 5.112,24 €
Pensionsversicherung 18,50% 1.159,03 € 3.477,08 € 13.908,30 €
Gesamtbeiträge höchst 1.585,05 € 4.755,14 € 19.020,54 €

 

Sozialversicherung der freiberuflich selbständigen Erwerbstätigen (FSVG)


2020 2019 2018 2017 2016
Krankenversicherung 6,80% 7,65% 7,65% 7,65% 7,65%
Pensionsversicherung 20,00% 20,00% 20,00% 20,00% 20,00%
Unfallversicherung (pro Jahr) 121,08 117,48 € 115,20 € 111,96 € 109,32 €

 

Mindestbeiträge 2020 pro Monat pro Quartal pro Jahr
Beitragsgrundlage KV 460,66 € 1.381,98 € 5.527,92 €
Beitragsgrundlage PV 574,36 € 1.723,08 € 6.892,32 €
daher Beiträge:      
Krankenversicherung 6,80% 31,32 € 93,97 € 375,90 €
Pensionsversicherung 20,00% 114,87 € 344,62 € 1.378,46 €
Gesamtbeiträge mindest 146,20 € 438,59 € 1.754,36 €

 

Höchstbeiträge 2020 pro Monat pro Quartal pro Jahr
Beitragsgrundlage 6.265,00 € 18.795,00 € 75.180,00 €
daher Beiträge:      
Krankenversicherung 6,80% 426,02 € 1.278,06 € 5.112,24 €
Pensionsversicherung 20,00% 1.253,00 € 3.759,00 € 15.036,00 €
Gesamtbeiträge höchst 1.679,02 € 5.037,06 € 20.148,24 €

 

Krankenversicherung: Die Mindestbeitragsgrundlage in Höhe von € 460,66 gilt auch als fixe Beitragsgrundlage (keine Nachbemessung) für Kammermitglieder in der KV in den ersten beiden Kalenderjahren der Pflichtversicherung.
Die Beiträge sind jeweils quartalsweise zu bezahlen. Das erste Quartal ist per Ende Februar fällig.


Dienstnehmer

Geringfügigkeitsgrenze bzw. Höchstbeitragsgrundlage:

  2020 2019 2018 2017 2016
Geringfügigkeitsgrenze monatlich: 460,66 € 446,81 € 438,05 € 425,70 € 415,72 €
Geringfügigkeitsgrenze täglich: - - - entfällt ab 1.1.2017 31,92 €
eineinhalbfache Geringfügigkeitsgrenze für DG: 690,99 € 670,22 € 657,08 € 638,55 € 623,58 €
           
Höchstbeitragsgrundlage monatlich: 5.370,00 € 5.220,00 € 5.130,00 € 4.980,00 € 4.860,00 €
Höchstbeitragsgrundlage SZ: 10.740,00 € 10.440,00 € 10.260,00 € 9.960,00 € 9.720,00 €
Höchstbeitragsgrundlage jährlich: 75.180,00 € 73.080,00 € 71.820,00 € 69.720,00 € 68.040,00 €

Angestelle ASVG

  2020 2019 2018 2017 2016
Dienstgeberanteil lfd: 21,23% 21,38% 21,48% 21,48% 21,48%
Dienstgeberanteil SZ: 20,73% 20,88% 20,98% 20,98% 20,98%
BV-Beitrag: 1,53% 1,53% 1,53% 1,53% 1,53%
           
Dienstnehmeranteil lfd: 18,12% 18,12% 18,12% 18,12% 18,12%
Dienstnehmeranteil SZ: 17,12% 17,12% 17,12% 17,12% 17,12%

Arbeiter ASVG

  2020 2019 2018 2017 2016
Dienstgeberanteil lfd: 21,23% 21,38% 21,48% 21,48% 21,48%
Dienstgeberanteil SZ: 20,73% 20,88% 20,98% 20,98% 20,98%
BMSVG (Mitarbeitervorsorgekassa): 1,53% 1,53% 1,53% 1,53% 1,53%
           
Dienstnehmeranteil lfd: 18,12% 18,12% 18,12% 18,12% 18,12%
Dienstnehmeranteil SZ: 17,12% 17,12% 17,12% 17,12% 17,12%

Freier Dienstnehmer ASVG

  2020 2019 2018 2017 2016
Dienstgeberanteil: 20,73% 20,88% 20,98% 20,98% 20,63%
BMSVG (Mitarbeitervorsorgekassa): 1,53% 1,53% 1,53% 1,53% 1,53%
           
Dienstnehmeranteil: 17,62% 17,62% 17,62% 17,62% 17,12%

Angestellte, Arbeiter, freie Dienstnehmer unter der Geringfügigkeitsgrenze

  2020 2019 2018 2017 2016
Dienstgeberanteil: 1,20% 1,20% 1,30% 1,30% 1,30%
BMSVG (Mitarbeitervorsorgekassa): 1,53% 1,53% 1,53% 1,53% 1,53%
Dienstgeberabgabe*: 16,40% 16,40% 16,40% 16,40% 16,33%
Dienstnehmeranteil: 0% 0% 0% 0% 0%
freiwillige Selbstversicherung (KV,PV) p.m.: 65,03 € 63,07 € 61,83 € 60,09 € 58,68 €

 

* bei Überschreiten der eineinhalbfachen Geringfügigkeitsgrenze

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Sozialversicherungswerte 2020

Oktober 2019

Unter Berücksichtigung der Aufwertungszahl von 1,031 betragen die Sozialversicherungswerte für 2020 voraussichtlich (in €): 2020 2019 Geringfügigkeitsgrenze monatlich 460,66 446,81 Grenzwert für pauschalierte...

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Sozialversicherungswerte 2020

Oktober 2019

Unter Berücksichtigung der Aufwertungszahl von 1,031 betragen die Sozialversicherungswerte für 2020 voraussichtlich (in €):

2020

2019

Geringfügigkeitsgrenze monatlich

460,66

446,81

Grenzwert für pauschalierte Dienstgeberabgabe monatlich

690,99

670,22

Höchstbeitragsgrundlage täglich

179,00

174,00

Höchstbeitragsgrundlage monatlich (laufender Bezug)

5.370,00

5.220,00

Höchstbeitragsgrundlage jährlich für Sonderzahlungen (echte und freie Dienstnehmer)

10.740,00

10.440,00

Höchstbeitragsgrundlage monatlich für freie Dienstnehmer (ohne Sonderzahlungen)

6.265,00

6.090,00

Die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt bleibt abzuwarten.

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Sozialversicherungswerte 2019

Oktober 2018

Unter Berücksichtigung der Aufwertungszahl von 1,02 betragen die Sozialversicherungswerte für 2019 voraussichtlich (in €): 2019 2018 Geringfügigkeitsgrenze monatlich 446,81 438,05 Grenzwert für pauschalierte Dienst-geberabgabe...

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Sozialversicherungswerte 2019

Oktober 2018

Unter Berücksichtigung der Aufwertungszahl von 1,02 betragen die Sozialversicherungswerte für 2019 voraussichtlich (in €):

2019

2018

Geringfügigkeitsgrenze monatlich

446,81

438,05

Grenzwert für pauschalierte Dienst-geberabgabe

670,22

657,08

Höchstbeitragsgrundlage täglich

174,00

171,00

Höchstbeitragsgrundlage monatlich
(laufender Bezug)

5.220,00

5.130,00

Höchstbeitragsgrundlage (jährlich)
für Sonderzahlungen
(echte und freie Dienstnehmer)

10.440,00

10.260,00

Höchstbeitragsgrundlage monatlich
für freie Dienstnehmer
(ohne Sonderzahlungen)

6.090,00

5.985,00

Die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt bleibt abzuwarten.

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Wiedereingliederungsteilzeit für die frühere Rückkehr an den Arbeitsplatz

Dezember 2017

Die Wiedereingliederungsteilzeit (WET) stellt eine seit 1. Juli 2017 mögliche Präventivmaßnahme dar, welche die Verschlimmerung, das Fortschreiten oder das Wiederaufleben einer Krankheit verhindern soll. Im Vordergrund steht dabei der Verbleib bzw. die...

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Wiedereingliederungsteilzeit für die frühere Rückkehr an den Arbeitsplatz

Dezember 2017

Die Wiedereingliederungsteilzeit (WET) stellt eine seit 1. Juli 2017 mögliche Präventivmaßnahme dar, welche die Verschlimmerung, das Fortschreiten oder das Wiederaufleben einer Krankheit verhindern soll. Im Vordergrund steht dabei der Verbleib bzw. die Rückkehr ins Berufsleben. Die WET basiert auf einer schriftlichen Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer (es besteht kein Rechtsanspruch auf die WET) und führt grundsätzlich dazu, dass der Arbeitnehmer nach Genesung in Folge einer Erkrankung für die Dauer von ein bis sechs Monate in Form einer Teilzeitbeschäftigung an den Arbeitsplatz zurückkehrt. Da die WET sowohl aus der Perspektive des Arbeitgebers als auch des Arbeitnehmers sinnvoll sein kann, kann sie auf Anfrage des Arbeitnehmers oder durch Vorschlag des Arbeitgebers angestoßen werden. Für die Ausübung der WET besteht ein Motivkündigungsschutz, demzufolge Arbeitnehmer nicht gekündigt werden dürfen, weil sie die WET anstreben, ausüben oder ablehnen.

Der Weg in die Wiedereingliederungsteilzeit umfasst folgende Schritte:

  1. Voraussetzungen (für die WET),
  2. Gestaltung der WET,
  3. Erstellung eines Wiedereingliederungsplans,
  4. Abschluss der Wiedereingliederungsteilzeitvereinbarung,
  5. Bewilligung des Wiedereingliederungsgelds,
  6. Antritt der WET.

Wesentliche Voraussetzung für den Antritt der WET ist die (wiedererlangte) Arbeitsfähigkeit nach einer Krankheit. Das ist regelmäßig einzelfallbezogen zu beurteilen, da es nicht darauf ankommt, dass per se eine Krankheit vorliegt, sondern dass sich die Gesundheitsbeeinträchtigung auf die Tätigkeit des Arbeitnehmers auswirkt. Zeitlich betrachtet muss ein mindestens sechswöchiger Krankenstand des Arbeitnehmers vorausgegangen sein und das Arbeitsverhältnis muss vor Abschluss der Wiedereingliederungsvereinbarung zumindest drei Monate betragen haben. Da lediglich auf den rechtlichen Bestand des Arbeitsverhältnisses abgestellt wird, sind auf diesen Zeitraum z.B. auch Karenz- und Krankenstandzeiten anzurechnen. Die WET kann nur im direkten Anschluss an den mindestens sechswöchigen Krankenstand angetreten werden. Die notwendigen Schritte bis zur Bewilligung der WET müssen daher bereits während des Krankenstands erledigt werden.

Wiedereingliederungsteilzeit für maximal 9 Monate

Die Erstellung des Wiedereingliederungsplans erfolgt gemeinsam zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Bei der Beratung über die Gestaltung der WET für den Arbeitnehmer und den Arbeitgeber kann "fit2work" bzw. die fit2work-Betriebsberatung unterstützend zur Seite stehen. In Betrieben mit einem Betriebsrat ist dieser den Verhandlungen über die Ausgestaltung der WET beizuziehen. Der Wiedereingliederungsplan beinhaltet die Rahmenbedingungen und den beabsichtigten Ablauf der WET, um die schrittweise Rückkehr in den ursprünglichen Arbeitsprozess zu ermöglichen. Dabei wird regelmäßig der Arbeitsmediziner des Betriebs bzw. "fit2work" wertvollen Input liefern können, denn es geht nicht nur um die Festlegung des beabsichtigten Arbeitsausmaßes und um die Einteilung der Arbeitszeit, sondern u.U. auch um Anpassungs- und Unterstützungsmaßnahmen zur Adaptierung des Arbeitsplatzes.

Die WET kann zunächst für ein bis sechs Monate vereinbart werden. Wird ein Zeitraum von weniger als sechs Monate gewählt, so ist zu einem späteren Zeitpunkt eine Verlängerung auf maximal sechs Monate durch eine Änderung der Wiedereingliederungsvereinbarung möglich. Insgesamt ist nach Antritt der WET zweimal eine Änderung der Teilzeitbeschäftigung möglich, entweder durch Veränderung des Stundenausmaßes oder in Form der Verlängerung der Dauer der Teilzeitbeschäftigung. Sofern nach Ausschöpfung der sechsmonatigen Teilzeitbeschäftigung nach wie vor die arbeitsmedizinische Zweckmäßigkeit einer weiteren Teilzeitbeschäftigung gegeben ist, kann eine einmalige zusätzliche Verlängerung der WET für ein bis drei Monate vereinbart werden (d.h. die WET kann maximal neun Monate dauern).

Die Wiedereingliederungsvereinbarung wird zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer abgeschlossen und orientiert sich inhaltlich stark an dem Wiedereingliederungsplan. Folglich regelt die Wiedereingliederungsvereinbarung vor allem Beginn und Dauer der WET sowie das Stundenausmaß und die konkreten Arbeitszeiten dieser Teilzeitbeschäftigung. Wichtig ist, dass es durch die Vereinbarung der WET zu keiner inhaltlichen Änderung des Arbeitsvertrags kommt. Bei dem Ausmaß der Teilzeitbeschäftigung ist bedeutend, dass die Arbeitszeit vor der WET um 25% bis 50% reduziert werden kann. Die Arbeitszeit während der WET muss aber jedenfalls 12 Stunden pro Woche umfassen und das monatliche Entgelt darf die Geringfügigkeitsgrenze (425,7 € monatlich im Jahr 2017) nicht unterschreiten. Wenngleich gewisse Flexibilität in dem Ausmaß der WET in den einzelnen Monaten möglich ist, so ist darauf zu achten, dass das Arbeitsausmaß innerhalb des Wiedereingliederungszeitraums ansteigt oder zumindest gleichbleibt. Im Rahmen der WET darf verständlicherweise vom Arbeitnehmer keine Nachtarbeit geleistet werden. Ebenso wenig darf der Arbeitgeber während dieses Zeitraums Überstunden anordnen.

Arbeitnehmer erhalten Wiedereingliederungsgeld

Da während der WET den Arbeitnehmern nur ein geringeres Entgelt zusteht, kann unter bestimmten Voraussetzungen zwecks finanzieller Absicherung Wiedereingliederungsgeld von der gesetzlichen Krankenversicherung bezogen werden. Dabei muss der Anspruch auf Wiedereingliederungsgeld vom chef- und kontrollärztlichen Dienst des Krankenversicherungsträgers bewilligt worden sein. Das Wiedereingliederungsgeld berechnet sich anhand des dem Arbeitnehmer zustehenden erhöhten Krankengeldes (60% vom Entgelt inklusive anteiliger Sonderzahlungen) und es wird anteilig entsprechend der vereinbarten wöchentlichen Normalarbeitszeit ausbezahlt. Das vom Arbeitgeber zu bezahlende Entgelt darf aufgrund der Teilzeitbeschäftigung aliquot reduziert werden, nicht aber weiter absinken, selbst wenn es zu einem Tätigkeitswechsel im Rahmen des bestehenden Arbeitsvertrags kommen sollte. Ein davor vereinbartes oder zustehendes Überstundenpauschale muss ebenfalls anteilig berücksichtigt werden.

Verdient beispielsweise eine Arbeitnehmerin 2.000 € pro Monat, so beträgt das erhöhte Krankengeld 60% davon und folglich 1.200 €. Im Zuge der WET verringert sie ihre wöchentliche Normalarbeitszeit um 50% und erhält daher 1.000 € (50% des bisherigen Entgelts) vom Arbeitgeber. Daneben hat sie Anspruch auf 50% des errechneten Wiedereingliederungsgeldes und somit auf 600 €. Die Arbeitnehmerin erhält während der WET in Summe also 1.600 € pro Monat.

Das Wiedereingliederungsgeld substituiert das Krankengeld. Es bietet sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer finanzielle Vorteile. So erhält der Arbeitnehmer während der WET eine teilweise Kompensation für seinen entfallenen Arbeitsverdienst. Auf der anderen Seite wird der Arbeitgeber für jenen Zeitraum, um den der Arbeitnehmer bei erfolgreicher Rehabilitation früher an seinen Arbeitsplatz zurückkehrt, von seiner Entgeltfortzahlungsverpflichtung während des Krankenstands befreit.

Um Missbrauch zu verhindern, kann nach dem Ende der WET im Sinne einer Sperrfrist erst nach dem Ablauf von 18 Monaten neuerlich Anspruch auf Wiedereingliederungsgeld entstehen. Während der WET kann das Wiedereingliederungsgeld entzogen werden, sofern das Ausmaß der vereinbarten Stunden um zumindest 10% überschritten wird und folglich dem Zweck der WET im Sinne der sanften Reintegration in das Berufsleben nach einer Krankheit widersprochen wird. Ebenso kann es zu einer Beendigung der WET kommen, wenn die Erkrankung während der Teilzeit erneut auftritt und die Wiedereingliederung nicht mehr erreicht werden kann.

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Sozialversicherungswerte 2018

September 2017

Unter Berücksichtigung der Aufwertungszahl von 1,029 betragen die Sozialversicherungswerte für 2018 voraussichtlich (in €): 2018 2017 Geringfügigkeitsgrenze monatlich 438,05 425,70 Grenzwert für pauschalierte...

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Sozialversicherungswerte 2018

September 2017

Unter Berücksichtigung der Aufwertungszahl von 1,029 betragen die Sozialversicherungswerte für 2018 voraussichtlich (in €):

2018

2017

Geringfügigkeitsgrenze monatlich

438,05

425,70

Grenzwert für pauschalierte Dienstgeberabgabe monatlich

657,08

638,55

Höchstbeitragsgrundlage täglich

171,00

166,00

Höchstbeitragsgrundlage monatlich (laufender Bezug)

5.130,00

4.980,00

Höchstbeitragsgrundlage jährlich für Sonderzahlungen (echte und freie Dienstnehmer)

10.260,00

9.960,00

Höchstbeitragsgrundlage monatlich für freie Dienstnehmer (ohne Sonderzahlungen)

5.985,00

5.810,00

Die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt bleibt abzuwarten.

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Sozialversicherungswerte 2017

Dezember 2016

Unter Berücksichtigung der Aufwertungszahl von 1,024 betragen die Sozialversicherungswerte für 2017 voraussichtlich (in €): 2017 2016 Geringfügigkeitsgrenze täglich entfällt 31,92...

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Sozialversicherungswerte 2017

Dezember 2016

Unter Berücksichtigung der Aufwertungszahl von 1,024 betragen die Sozialversicherungswerte für 2017 voraussichtlich (in €):

2017

2016

Geringfügigkeitsgrenze täglich

entfällt

31,92

Geringfügigkeitsgrenze monatlich

425,70

415,72

Grenzwert für pauschalierte Dienstgeberabgabe monatlich

638,55

623,58

Höchstbeitragsgrundlage täglich

166,00

162,00

Höchstbeitragsgrundlage monatlich
(laufender Bezug)

4.980,00

4.860,00

Höchstbeitragsgrundlage jährlich
für Sonderzahlungen
(echte und freie Dienstnehmer)

9.960,00

9.720,00

Höchstbeitragsgrundlage monatlich
für freie Dienstnehmer
(ohne Sonderzahlungen)

5.810,00

5.670,00

Die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt bleibt abzuwarten.

Mit Beginn des Jahres 2017 gehört die tägliche Geringfügigkeitsgrenze der Vergangenheit an. Ab diesem Zeitpunkt ist daher für die Beurteilung, ob ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis vorliegt, nur mehr die monatliche Geringfügigkeitsgrenze heranzuziehen.

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Nur mehr eine Versicherungsgrenze für "Neue Selbständige" in der Sozialversicherung

Mai 2016

„Neue Selbständige“ sind Personen, die aufgrund einer betrieblichen Tätigkeit steuerrechtlich Einkünfte aus selbständiger Arbeit erzielen. Bisher gab es für „Neue Selbständige“ zwei Versicherungsgrenzen in der Sozialversicherung . Die...

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Nur mehr eine Versicherungsgrenze für "Neue Selbständige" in der Sozialversicherung

Mai 2016

„Neue Selbständige“ sind Personen, die aufgrund einer betrieblichen Tätigkeit steuerrechtlich Einkünfte aus selbständiger Arbeit erzielen. Bisher gab es für „Neue Selbständige“ zwei Versicherungsgrenzen in der Sozialversicherung. Die sogenannte „große Versicherungsgrenze“ (Wert 2015: 6.453,36 €) kam bisher zur Anwendung, wenn ausschließlich die Tätigkeit als „Neuer Selbständiger“ ausgeübt wurde. Wurde nebenbei auch noch eine andere (aktive) Tätigkeit ausgeübt, kam die „kleine Versicherungsgrenze“ zur Anwendung (Wert 2015: 4.871,76 €).

Ab 1.1.2016 wurden diese beiden Grenzen zusammengelegt. Unabhängig von der Anzahl oder Art der Tätigkeiten gibt es nur noch eine maßgebliche Versicherungsgrenze. Diese Grenze wurde an die 12-fache ASVG-Geringfügigkeitsgrenze angepasst und beträgt für das Jahr 2016 4.988,64 €. Für besondere Härtefälle, die durch die neue Regelung erstmals unter die Versicherungspflicht fallen, gibt es die Möglichkeit, eine Befreiung in der Pensionsversicherung zu beantragen. Dies ist möglich, wenn

  • die Person das 50. Lebensjahr per 1.1.2016 bereits vollendet hat und
  • zu diesem Zeitpunkt noch nicht 180 Beitragsmonate in der Pensionsversicherung erworben hat und
  • einen Antrag innerhalb eines Jahres ab Verständigung durch den Versicherungsträger, spätestens bis 31.12.2019 stellt.

Wird die Versicherungsgrenze überschritten und wird dies dem Versicherungsträger nicht gemeldet, fällt wie bisher ein Strafzuschlag von 9,3% an. Allerdings wurde die diesbezügliche Meldefrist nun verlängert. Um zukünftig einen Strafzuschlag zu vermeiden, reicht es, wenn die Meldung innerhalb von acht Wochen ab Ausstellung des Einkommensteuerbescheids erfolgt.

Maßgeblich für die Frist ist das Datum des Einkommensteuerbescheids. Sollte bereits vorher ein Leistungsanspruch in der Kranken-, Unfall- oder Pensionsversicherung gewünscht sein, ist auch weiterhin eine (vorzeitige) unterjährige Meldung möglich, in der man angibt, dass die Grenze im gegenständlichen Jahr voraussichtlich überschritten werden wird. Stellt sich jedoch im Nachhinein heraus, dass die Versicherungsgrenze tatsächlich unterschritten wurde, werden die Beitragszahlungen vom Sozialversicherungsträger nicht rückerstattet.

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Sozialversicherungswerte 2016

Oktober 2015

Die Sozialversicherungswerte für 2016 (in €) betragen voraussichtlich : 2016 2015 Geringfügigkeitsgrenze täglich 31,92 31,17 Geringfügigkeitsgrenze monatlich 415,72 405,98...

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Sozialversicherungswerte 2016

Oktober 2015

Die Sozialversicherungswerte für 2016 (in €) betragen
voraussichtlich:

2016

2015

Geringfügigkeitsgrenze täglich

31,92

31,17

Geringfügigkeitsgrenze monatlich

415,72

405,98

Grenzwert für pauschalierte
Dienstgeberabgabe monatlich

623,58

608,97

Höchstbeitragsgrundlage täglich

162,00

155,00

Höchstbeitragsgrundlage monatlich
(laufender Bezug)

4.860,00

4.650,00

Höchstbeitragsgrundlage (jährlich)
für Sonderzahlungen
(echte und freie Dienstnehmer)

9.720,00

9.300,00

Höchstbeitragsgrundlage monatlich
für freie Dienstnehmer
(ohne Sonderzahlungen)

5.670,00

5.425,00

Die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt bleibt abzuwarten.

Zu beachten ist, dass es durch die Steuerreform 2015/2016 zusätzlich zu einer außertourlichen Erhöhung der Höchstbeitragsgrundlage für 2016 gekommen ist. Ansonsten erfolgt die Erhöhung wie üblich mittels Aufwertungszahl (1,024 für 2016).

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Das Auto im Unternehmen – Teil II: Steuerliche Behandlung und Besonderheiten

Dezember 2014

Während wir im ersten Teil unserer Artikelserie die Besonderheiten des Autos für Dienstnehmer (Stichworte Sachbezug, Kilometergeld etc.) dargestellt haben, werden nun im zweiten Teil allgemeine Grundsätze der steuerlichen Behandlung von Pkw im Unternehmen sowie die damit...

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Das Auto im Unternehmen – Teil II: Steuerliche Behandlung und Besonderheiten

Dezember 2014

Während wir im ersten Teil unserer Artikelserie die Besonderheiten des Autos für Dienstnehmer (Stichworte Sachbezug, Kilometergeld etc.) dargestellt haben, werden nun im zweiten Teil allgemeine Grundsätze der steuerlichen Behandlung von Pkw im Unternehmen sowie die damit verbundenen Besonderheiten beschrieben. Die vielfältigen steuerlichen Einschränkungen für Pkw im Steuerrecht sind auch darauf zurückzuführen, dass neben der betrieblichen Veranlassung für den Erwerb und Betrieb eines Pkw auch ein Bezug zur Lebensführung des Steuerpflichtigen (Unternehmers) vorliegen kann. Der Gesetzgeber nimmt etwa bei der Anschaffung eines besonders teuren und folglich exklusiven Pkw an, dass diesbezüglich auch die Lebensführung des Steuerpflichtigen, entweder aus privaten oder aus Repräsentationsgründen, betroffen ist (diese Vermutung gilt übrigens auch bei Personenluftfahrzeugen, Sport- und Luxusbooten etc.). Gerade deshalb sind bei der Höhe der steuerlichen Anerkennung der Anschaffungskosten für einen Pkw oder Kombi Grenzen gesetzt („Luxustangente“) – die Finanzverwaltung kann auch der Argumentation, dass teurere Autos möglicherweise sicherer sind, nichts abgewinnen.

Luxustangente und 8 Jahre Mindestnutzungsdauer

Wie allgemein bei Wirtschaftsgütern, die über die Geringfügigkeitsgrenze hinausgehen, müssen die Anschaffungskosten über die (steuerlich) betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer verteilt werden. Als Anschaffungs(neben)kosten gelten neben der NoVA und regelmäßig der USt auch etwaige Kosten für Sonderausstattung (z.B. eine Anhängerkupplung oder eine Klimaanlage). Die steuerlichen Anschaffungskosten erfahren allerdings eine bedeutende Einschränkung durch die sogenannte „Luxustangente“ in Höhe von 40.000 €, welche unabhängig von den tatsächlichen Anschaffungskosten gilt. Das heißt, sind die Anschaffungskosten eines Pkw oder Kombi höher als 40.000 €, so darf die Abschreibung für den übersteigenden Teil der Kosten nicht als Betriebsausgabe abgesetzt werden. Diese Begrenzung gilt auch für im Laufe der Nutzung anfallende Kosten wie z.B. Versicherungsprämien, direkt zuordenbare Finanzierungskosten oder auch Service- und Reparaturkosten, die folglich nur anteilig steuerlich geltend gemacht werden können.

Die Nutzungsdauer und somit ein wesentlicher Parameter für die Höhe der jährlichen Abschreibungen ist vom Gesetzgeber für Pkw und Kombi mit 8 Jahren (Mindestnutzungsdauer) vorgeschrieben. Wird anstelle eines Neuwagens ein Gebrauchtwagen angeschafft, so ist die Mindestrestnutzungsdauer nach der Differenzmethode zu ermitteln. Folglich ist von der Mindestnutzungsdauer jene Zeitspanne in Abzug zu bringen, in welcher der Voreigentümer das Fahrzeug genutzt hat – auf den Zweck der Nutzung (betrieblich, außerbetrieblich, privat) kommt es dabei nicht an. Vorführwagen gelten grundsätzlich als Neuwagen und sind damit über 8 Jahre abzuschreiben. Eine Ausnahme besteht allerdings, wenn ein Pkw mehr als 6 Monate als Vorführwagen eingesetzt wird – dann hat die Abschreibung nur mehr über 7,5 Jahre zu erfolgen.

Im Falle von Pkw-Leasing werden die 8 Jahre Mindestnutzungsdauer über einen Leasingaktivposten sichergestellt, welcher die erhöhte Abschreibung in der Leasingrate ausgleicht und dadurch Gleichstellung in punkto Abschreibungsdauer mit der Kaufvariante erreicht. Die vom Gesetzgeber normierte Mindestnutzungsdauer gilt nicht für Kleinlastwagen, Pritschenwagen usw. (diese Fahrzeuge werden im Zusammenhang mit den umsatzsteuerlichen Aspekten näher dargestellt) – es kommt hier auch nicht zu den Einschränkungen durch die Luxustangente. Weitere vergleichbare Ausnahmen gibt es regelmäßig bei Fahrschulautos, Taxis, Hotelwagen usw.

Betriebliche vs. private Nutzung des Pkw

Aufwendungen für überwiegend, d.h. mehr als 50%, betrieblich genutzte Fahrzeuge sind grundsätzlich in vollem Ausmaß Betriebsausgabe (Pkw oder Kombi befinden sich dann im Betriebsvermögen des Unternehmens). Kommt es zur privaten Nutzung durch den Unternehmer selbst, so müssen diese Kosten anteilig im Verhältnis der privat gefahrenen Kilometer zu den gesamt gefahrenen Kilometern ausgeschieden (entnommen) werden und können nicht steuerlich geltend gemacht werden. Eine gewisse Skepsis der Betriebsprüfer zum Ausmaß der betrieblichen bzw. privaten Nutzung ist in bestimmten Konstellationen anzunehmen. Etwa dann, wenn angegeben wird, als Einzelunternehmer zwei im Betriebsvermögen befindliche Pkw ausschließlich betrieblich zu nutzen (vgl. VwGH vom 11.7.1995, GZ 91/13/0145). In einem derartig gelagerten Fall sind entsprechend gute Nachweise für eine erfolgreiche Überzeugungsarbeit vor dem Fiskus erforderlich. Dies gilt gleichfalls, wenn kein Fahrtenbuch geführt wird und behauptet wird, der Pkw oder Kombi würde überhaupt nicht privat genutzt (VwGH vom 25.4.1972, GZ 2228/71). Im umgekehrten Fall, wenn der Pkw oder Kombi nur untergeordnet – das heißt weniger als 50% - betrieblich genutzt wird, befindet er sich nicht im Betriebsvermögen des Unternehmers. Somit können nur jene Aufwendungen, die auf die betriebliche Nutzung entfallen, als Betriebsausgabe berücksichtigt werden. Alternativ kann für diese Aufwendungen auch pauschal Kilometergeld angesetzt werden.

Umsatzsteuerliche Aspekte

Der Pkw nimmt auch in der Umsatzsteuer eine Sonderstellung ein, da grundsätzlich kein Vorsteuerabzug im Zusammenhang mit der Anschaffung, Miete oder dem Betrieb eines Pkw vorgenommen werden kann. Anders gesagt gilt ein Pkw auch dann nicht für das Unternehmen angeschafft, wenn er in Folge ausschließlich unternehmerisch genutzt wird. Mangels Zuordnung zum Unternehmen führt eine Privatnutzung dieses Fahrzeugs auch nicht zu einem umsatzsteuerlichen Eigenverbrauch. Für bestimmte Fahrzeuge wie z.B. Kleinlastkraftwagen, Kastenwagen, Pritschenwagen und Kleinbusse (Klein-Autobusse) besteht jedoch für den Unternehmer die Möglichkeit Vorsteuer geltend zu machen. Jene Marken und Fahrzeugtypen, bei denen der Vorsteuerabzug möglich ist, sind in einer Liste des BMF angeführt (https://www.bmf.gv.at/steuern/fahrzeuge/vorsteuerabzugsberechtigte-fahrzeuge.html) – diese Liste wird laufend aktualisiert. Für Fahrzeuge von Fahrschulen, Taxiunternehmen usw. kann ebenso Vorsteuer im Zuge der Anschaffung geltend gemacht werden.

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Sozialversicherungswerte 2015

Oktober 2014

Die Sozialversicherungswerte für 2015 (in €) betragen voraussichtlich : 2015 2014 Geringfügigkeitsgrenze täglich 31,17 30,35 Geringfügigkeitsgrenze monatlich 405,98 395,31...

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Sozialversicherungswerte 2015

Oktober 2014

Die Sozialversicherungswerte für 2015 (in €) betragen voraussichtlich:

2015

2014

Geringfügigkeitsgrenze täglich

31,17

30,35

Geringfügigkeitsgrenze monatlich

405,98

395,31

Grenzwert für pauschalierte Dienst-geberabgabe

608,97

592,97

Höchstbeitragsgrundlage täglich

155,00

151,00

Höchstbeitragsgrundlage monatlich
(laufender Bezug)

4.650,00

4.530,00

Höchstbeitragsgrundlage (jährlich)
für Sonderzahlungen
(echte und freie Dienstnehmer)

9.300,00

9.060,00

Höchstbeitragsgrundlage monatlich
für freie Dienstnehmer
(ohne Sonderzahlungen)

5.425,00

5.285,00

Die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt bleibt abzuwarten.

Wie bereits in der KI 05/14 berichtet, wurde der Beitrag zur Unfallversicherung mit Juli 2014 auf 1,30% gesenkt – der IESG-Beitrag beläuft sich ab dem Beitragsjahr 2015 auf 0,45% anstelle von bisher 0,55%.

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Geplante steuerliche Änderungen im neuen Regierungsprogramm

Januar 2014

Im Dezember hat die neue Bundesregierung ihr über 100 Seiten starkes Arbeitsprogramm für die Jahre 2013 bis 2018 veröffentlicht. Ausgewählte aus steuerlicher Perspektive interessante geplante Änderungen und Maßnahmen werden nachfolgend näher dargestellt....

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Geplante steuerliche Änderungen im neuen Regierungsprogramm

Januar 2014

Im Dezember hat die neue Bundesregierung ihr über 100 Seiten starkes Arbeitsprogramm für die Jahre 2013 bis 2018 veröffentlicht. Ausgewählte aus steuerlicher Perspektive interessante geplante Änderungen und Maßnahmen werden nachfolgend näher dargestellt.

Abschaffung Gesellschaftsteuer, Sanierungsbonus anstelle von Schwarzarbeit

  • Mit dem Ziel, eine neue Gründerwelle auszulösen sollen verbesserte Fördervoraussetzungen im Neugründungs-Förderungsgesetz (NeuFÖG) geschaffen werden. Mitunter sollen bereits nach 5 anstelle von bisher 15 Jahren seit der letzten unternehmerischen Tätigkeit Förderungen in Anspruch genommen werden können.
  • Zukünftig sollen interdisziplinäre Gesellschaften zwischen Gewerbetreibenden und freien Berufen möglich sein.
  • Zur Eindämmung von Schwarzarbeit ist ein Sanierungsbonus in Form der steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerkerkosten geplant. Davon sind Arbeitskosten umfasst mit einem Maximalbetrag von 6.000 €.
  • Mit 1. Jänner 2014 soll der Unfallversicherungsbeitrag um 0,1 Prozentpunkte gesenkt werden.
  • Abgabenbegünstigte Mitarbeitererfolgsbeteiligungen sind geplant bzw. unter Umständen auch begünstigte Prämien für Arbeitgeber, die keinen Gewinn ausweisen können.
  • Die Stärkung des österreichischen Finanz- und Kapitalmarkts soll die bedarfsgerechte Finanzierung der österreichischen Unternehmen sicherstellen, wobei insbesondere kleinen Unternehmen der Zugang zum Kapitalmarkt erleichtert werden soll (z.B. durch die Börsefähigkeit von KMU-Finanzierungsgesellschaften).
  • Mit 1.1.2016 soll als Maßnahme zur einfacheren Eigenkapitalfinanzierung die Gesellschaftsteuer abgeschafft werden! Zwecks Kompensation des dadurch entfallenden Steueraufkommens wird die steuerliche Absetzbarkeit von Zinsaufwendungen an Finanzierungsgesellschaften in Niedrigsteuerländern und Steueroasen komplett gestrichen.

Entbürokratisierung, Vereinfachung der Lohnverrechnung

  • In keinem Regierungsprogramm darf das Ziel der Entbürokratisierung fehlen, wodurch Kosten und Zeitaufwand massiv reduziert werden sollen. Die geplanten Entlastungen werden jedoch voraussichtlich nur im Rahmen einer Steuerreform und Lohnnebenkostensenkung umsetzbar sein. Steuerrelevant sind hierbei z.B. die geplante Erhöhung der Wertgrenzen für die Mitteilungspflicht gem. § 109a EStG. Diese Melde- bzw. Mitteilungspflicht betrifft etwa Zahlungen an Aufsichtsratsmitglieder, Stiftungsvorstände, Vortragende, Lehrende und Unterrichtende usw.
  • Die mittlerweile überaus komplexe Lohnverrechnung soll stark vereinfacht werden. Als Lösungsschritte sind dabei eine weitgehende Harmonisierung der Bemessungsgrundlagen im ASVG und im EStG vorgesehen wie auch eine Zusammenfassung von Beitragsgruppen im Sozialversicherungsrecht. Darüber hinaus soll die tägliche Geringfügigkeitsgrenze in der Sozialversicherung (für 2014: 30,35 €) abgeschafft werden und auch die unterschiedlichen Fristen im ASVG und in der BAO harmonisiert werden.
  • Im Bereich Land- und Forstwirtschaft ist die Anhebung der Buchführungsgrenze von 400.000 € auf 550.000 € Umsatz geplant. Überdies sollen steuerlich begünstigte Risikoausgleichsmaßnahmen eingeführt werden.

Familie und leistbares Wohnen

  • Im Bereich Familie und Kinder soll das pauschale Kinderbetreuungsgeld zu einem flexibel nutzbaren Kinderbetreuungsgeld-Konto (KBG-Konto) weiterentwickelt werden, wodurch Transparenz und Flexibilität erhöht werden können. Sofern budgetär machbar, ist ab Juli 2014 die Weiterentwicklung der Familienbeihilfe angedacht – insbesondere durch Bündelung der Förderung, höhere Transparenz und breitere Zugänglichkeit.
  • Um die Schaffung von Wohnraum leistbarer zu machen soll die Mietvertragsgebühr (Bestandvertragsgebühr) entfallen, sofern es sich um den erstmaligen Mietvertragsabschluss zwecks Hauptwohnsitzbegründung für unter 35-Jährige handelt.

Vereinfachung und höhere Transparenz des Steuersystems

  • Bei entsprechend budgetären Spielräumen ist angedacht, den Eingangssteuersatz unter gleichzeitiger Abflachung der Progression in Richtung 25% abzusenken.
  • Die maximale Deckelung des Sachbezugs für Dienstautos wird von 600 € auf 720 € angehoben (unter Beibehaltung der Luxustangente von 40.000 €).
  • Der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag soll vorerst bis 2016 befristet auf Realinvestitionen, welche wachstums- und beschäftigungsfördernd wirken, eingeschränkt werden.
  • Bei der Gruppenbesteuerung ist u.a. eine Einschränkung der Firmenwertabschreibung geplant. Außerdem soll die Abzugsfähigkeit bzw. Vortragsfähigkeit von Verlusten geändert werden.
  • Die Verpflichtung zur Führung eines Wareneingangsbuches wird abgeschafft.
  • Im Umsatzsteuergesetz soll die Wertgrenze für Kleinbetragsrechnungen von derzeit 150 € auf zumindest 400 € angehoben werden.
  • Vereinfachungen bei der NoVA und Erarbeitung eines Entwurfs für eine Gebührenreform.

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Sozialversicherungswerte 2014

September 2013

Die Sozialversicherungswerte für 2014 (in €) betragen voraussichtlich :   2014 2013 Geringfügigkeitsgrenze täglich 30,35 29,70 Geringfügigkeitsgrenze monatlich 395,31...

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Sozialversicherungswerte 2014

September 2013

Die Sozialversicherungswerte für 2014 (in €) betragen voraussichtlich:

 

2014

2013

Geringfügigkeitsgrenze täglich

30,35

29,70

Geringfügigkeitsgrenze monatlich

395,31

386,80

Grenzwert für pauschalierte Dienst-geberabgabe

592,97

580,20

Höchstbeitragsgrundlage täglich

151,00

148,00

Höchstbeitragsgrundlage monatlich
(laufender Bezug)

4.530,00

4.440,00

Höchstbeitragsgrundlage (jährlich)
für Sonderzahlungen
(echte und freie Dienstnehmer)

9.060,00

8.880,00

Höchstbeitragsgrundlage monatlich
für freie Dienstnehmer
(ohne Sonderzahlungen)

5.285,00

5.180,00

Die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt bleibt abzuwarten.

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Sozialversicherungswerte 2013

Oktober 2012

Die Sozialversicherungswerte für 2013 (in €) betragen voraussichtlich : 2013 2012 Geringfügigkeitsgrenze täglich 29,70 28,89 Geringfügigkeitsgrenze monatlich 386,80 376,26...

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Sozialversicherungswerte 2013

Oktober 2012

Die Sozialversicherungswerte für 2013 (in €) betragen voraussichtlich:

2013

2012

Geringfügigkeitsgrenze täglich

29,70

28,89

Geringfügigkeitsgrenze monatlich

386,80

376,26

Grenzwert für pauschalierte Dienst-geberabgabe

580,20

564,39

Höchstbeitragsgrundlage täglich

148,00

141,00

Höchstbeitragsgrundlage monatlich
(laufender Bezug)

4.440,00

4.230,00

Höchstbeitragsgrundlage (jährlich)
für Sonderzahlungen
(echte und freie Dienstnehmer)

8.880,00

8.460,00

Höchstbeitragsgrundlage monatlich
für freie Dienstnehmer
(ohne Sonderzahlungen)

5.180,00

4.935,00

Die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt bleibt abzuwarten.

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Sozialversicherungswerte 2012

Januar 2012

Die Sozialversicherungswerte für 2012 (in €) betragen: 2012 2011 Geringfügigkeitsgrenze täglich 28,89 28,72 Geringfügigkeitsgrenze monatlich 376,26 374,02 Grenzwert...

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Sozialversicherungswerte 2012

Januar 2012

Die Sozialversicherungswerte für 2012 (in €) betragen:

2012

2011

Geringfügigkeitsgrenze täglich

28,89

28,72

Geringfügigkeitsgrenze monatlich

376,26

374,02

Grenzwert für pauschalierte Dienstgeberabgabe

564,39

561,03

Höchstbeitragsgrundlage täglich

141,00

140,00

Höchstbeitragsgrundlage monatlich (laufender Bezug)

4.230,00

4.200,00

Höchstbeitragsgrundlage (jährlich) für Sonderzahlungen (echte und freie Dienstnehmer)

8.460,00

8.400,00

Höchstbeitragsgrundlage monatlich für freie Dienstnehmer (ohne Sonderzahlungen)

4.935,00

4.900,00

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Dienstleistungsscheck nun auch online

Juli 2011

Der Dienstleistungsscheck wurde 2006 mit der Intention eingeführt, eine legale Alternative zur Schwarzarbeit zu bieten und auch Sozialversicherungsschutz für die Beschäftigten sicherzustellen. Seit 1. Mai 2011 kann die Entlohnung nicht nur wie bisher über den...

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Dienstleistungsscheck nun auch online

Juli 2011

Der Dienstleistungsscheck wurde 2006 mit der Intention eingeführt, eine legale Alternative zur Schwarzarbeit zu bieten und auch Sozialversicherungsschutz für die Beschäftigten sicherzustellen. Seit 1. Mai 2011 kann die Entlohnung nicht nur wie bisher über den Dienstleistungsscheck in Papierform, welcher in Postämtern und Trafiken erhältlich ist, erfolgen, sondern noch praktikabler auch übers Internet. Voraussetzung ist eine Registrierung der beteiligten Personen (Dienstleistungserbringer und Zahlender) auf www.dienstleistungsscheck-online.at.

Der Dienstleistungsscheck eignet sich für die Bezahlung von typischen haushaltsnahen Dienstleistungen für Privathaushalte wie z.B. Reinigung, Gartenarbeiten, handwerkliche Tätigkeiten oder Kinderbetreuung. Wichtig ist, dass es sich um befristete Arbeitsverhältnisse handelt (maximal 1 Monat), die aber wiederholt abgeschlossen werden können. Außerdem muss der Dienstleistungserbringer in Österreich legal arbeiten dürfen. Für das einzelne Dienstverhältnis betrachtet dürfen für das Jahr 2011 Dienstleistungsschecks in Höhe von maximal 512,36 € pro Monat verwendet werden, damit nicht die monatliche Geringfügigkeitsgrenze überschritten wird.

Mit dem Dienstleistungsscheck wird nicht nur das vereinbarte Entgelt abgegolten, sondern auch der Unfallversicherungsbeitrag (1,4%) sowie der Verwaltungskostenbeitrag (0,6%) abgedeckt. Dadurch ist beispielsweise die Reinigungskraft während ihrer Tätigkeit im Haushalt unfallversichert – hinsichtlich der nicht abgeschlossenen Kranken- und Pensionsversicherung kann sie sich freiwillig versichern lassen (der Monatsbeitrag beträgt für das Jahr 2011 52,78 €). In der Praxis wird es vorkommen, dass die Reinigungskraft von mehreren Haushalten mit Dienstleistungsschecks entlohnt wird. Es ist dann zu beachten, dass Pflichtversicherung in der Kranken- und Pensionsversicherung aufgrund mehrfach geringfügiger Beschäftigung eintritt, wenn die in einem Monat eingelösten Dienstleistungsschecks den Grenzwert von 512,36 € überschreiten. Der dann abzuführende Sozialversicherungsbeitrag beläuft sich auf 14,7% und somit z.B. bei einem 10 € Dienstleistungsscheck auf 1,47 €.

Die nunmehr mögliche Online-Abwicklung bringt mehrere Vorteile mit sich. So ist es z.B. jederzeit möglich Dienstleistungsschecks zu erwerben, weiterzugeben und einzulösen. Überdies ist es gebührenfreundlicher und es entfällt die Beschränkung auf vorgegebene Werte wie z.B. 5 oder 10 €. Der Dienstleistungsempfänger legt also den Wert des Onlineschecks fest und bezahlt die Summe aus Wert, Unfallversicherungsbeitrag (1,4% vom Wert) und Verwaltungskostenbeitrag (0,6% vom Wert). Der Dienstleistungsempfänger löst dann den Wert des erhaltenen Online-Dienstleistungsschecks ein.

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