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Wir informieren Sie über ausgewählte aktuelle  Themen des Steuer- und Rechnungswesens, der Betriebswirtschaft und des Wirtschaftsrechts. Überdies bieten wir ein Archiv über in der Vergangenheit gegebene Informationen, in dem Sie mit Suchbegriffen, Zeiträumen oder Schlagworten suchen können. Schließlich können Sie einen monatlichen E-Mail-Newsletter abonnieren. Die Informationen sind kurz gehalten. Deren Umsetzung bedarf einer Konkretisierung. Wir stehen Ihnen hierbei gerne zur Verfügung.

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SEPA-Lastschrift für Steuervorauszahlung

Oktober 2019

Seit Juli 2019 ist es möglich, die grundsätzlich vierteljährlich vorzunehmende Einkommensteuer-Vorauszahlung mittels SEPA-Lastschriftmandat (SEPA steht für Single Euro Payments Area) automatisch vom Konto abbuchen zu lassen. Vorteil dabei ist, dass man sich dann nicht...

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SEPA-Lastschrift für Steuervorauszahlung

Oktober 2019

Seit Juli 2019 ist es möglich, die grundsätzlich vierteljährlich vorzunehmende Einkommensteuer-Vorauszahlung mittels SEPA-Lastschriftmandat (SEPA steht für Single Euro Payments Area) automatisch vom Konto abbuchen zu lassen. Vorteil dabei ist, dass man sich dann nicht mehr selbst um die termingerechte Überweisung der Einkommensteuer-Vorauszahlung kümmern muss und mögliche Zahlungsverzüge und Säumnisfolgen vermeiden kann.

Grundvoraussetzung ist die Erteilung einer Einzugsermächtigung (SEPA-Lastschriftmandat) an das Finanzamt - dies kann mittels Formular von der BMF-Webseite bzw. über FinanzOnline durchgeführt werden. Nach erfolgreicher Erteilung der Einzugsermächtigung erhält der Steuerpflichtige wenige Tage vor jedem Einzug der Steuervorauszahlung eine Vorabinformation über die bevorstehende Abbuchung bei Fälligkeit. Während die Ankündigung der Höhe und des Zeitpunkts der Abbuchung der Einkommensteuer-Vorauszahlung wenig überraschend ist, kommt dieser Vorabinformation ein weiterer wesentlicher Informationscharakter zu. Erhält man nämlich keine solche Vorabinformation, muss wie bisher selbständig die Einkommensteuer-Vorauszahlung überwiesen werden. Informationen des BMF folgend bestehen abgesehen davon weitere Situationen, in welchen keine automatische Einziehung des Betrags der Einkommensteuer-Vorauszahlung erfolgt (erfolgen kann). Dann ist ebenso eine manuelle Überweisung durchzuführen. Beispiele dafür sind, wenn das Abgabenkonto im Minus ist, sich die Kontoverbindung geändert hat oder sich das eigene Konto im Minus befindet. Selbstverständlich kann dann jederzeit wieder ein neues SEPA-Lastschriftmandat erteilt werden, um in den Genuss der automatischen Abbuchung zu gelangen. Darüber hinaus kann das SEPA-Lastschriftmandat ohne Angabe von Gründen jederzeit widerrufen werden (z.B. via FinanzOnline, per Post oder Fax).

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Kein Anbringen an die Finanzverwaltung per Computer-Fax (e-FAX)

Mai 2016

Die Formvorschriften für Anbringen an die Finanzverwaltung (Erklärungen, Anträge, Beantwortung von Bedenkenvorhalten, Rechtsmittel usw.) haben sich über die Jahre immer wieder geändert, dabei jedoch nur zum Teil an die modernen Kommunikationsmittel angepasst....

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Kein Anbringen an die Finanzverwaltung per Computer-Fax (e-FAX)

Mai 2016

Die Formvorschriften für Anbringen an die Finanzverwaltung (Erklärungen, Anträge, Beantwortung von Bedenkenvorhalten, Rechtsmittel usw.) haben sich über die Jahre immer wieder geändert, dabei jedoch nur zum Teil an die modernen Kommunikationsmittel angepasst. Anbringen via E-Mail gelten dabei beispielsweise nach wie vor nicht als gültige Eingaben. Übermittlungen per Fax sind hingegen zulässig, wobei auch hier Besonderheiten bestehen.

Gemäß der Vorschriften der Bundesabgabenordnung (BAO) können Anbringen, für welche die Abgabenvorschriften Schriftlichkeit vorsehen, auch telegraphisch, fernschriftlich oder, soweit es durch Verordnung zugelassen wird, elektronisch eingereicht werden. In einer jüngst ergangenen Entscheidung des BFG (GZ RV/7100454/2016 vom 1.3.2016) wurde darüber befunden, dass Anbringen unter Einsatz von sogenannten Computer-Fax-Programmen (somit nicht mittels „klassischem“ Fax-Gerät) nicht unter die Telekopierer-Verordnung fallen, sondern analog zu E-Mails überhaupt nicht als Einbringen gelten. Dies hat zur Folge, dass die Behörde per e-FAX übermittelte Anbringen gar nicht erst als unzulässig zurückweisen muss, sondern diese quasi als gar nicht erst gestellt gelten (damit lösen diese auch keine Entscheidungspflicht der Behörden aus).

Im Falle zulässiger Anbringen mittels Faxgerät ist darauf zu achten, dass das Original vor der Einreichung (Übermittlung per Fax) zu unterschreiben und für sieben Jahre für Beweiszwecke aufzubewahren ist. Eine fehlende Unterschrift stellt anderenfalls einen nicht behebbaren Mangel dar und führt daher zur Zurückweisung. Eine Revision gegen diese Entscheidung beim VwGH wurde nicht zugelassen, da keine Abweichung zur bisher ergangenen höchstgerichtlichen Rechtsprechung besteht.

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Elektronische Steuerzahlung an das Finanzamt verpflichtend ab 1. April 2016

März 2016

Die elektronische Steuerzahlung an das Finanzamt soll zur Verwaltungsvereinfachung beitragen und auch mögliche Fehler durch Medienbrüche bzw. manuelle Eingaben – wie sie etwa bei der Verwendung einer Zahlungsanweisung („Erlagschein“) vorkommen können...

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Elektronische Steuerzahlung an das Finanzamt verpflichtend ab 1. April 2016

März 2016

Die elektronische Steuerzahlung an das Finanzamt soll zur Verwaltungsvereinfachung beitragen und auch mögliche Fehler durch Medienbrüche bzw. manuelle Eingaben – wie sie etwa bei der Verwendung einer Zahlungsanweisung („Erlagschein“) vorkommen können – verhindern. Durch Verordnung hat das BMF unlängst (VO zur achten Änderung der Finanz-Online VO 2006 vom 16.2.2016, BGBl II 2016/46) die im Rahmen des Steuerreformgesetzes 2015/2016 beschlossene Änderung konkretisiert. Ab 1.4.2016 hat die Zahlung von Abgaben an das Finanzamt grundsätzlich elektronisch zu erfolgen. Wesentliche Voraussetzung ist, dass der Steuerpflichtige schon bisher das Electronic-Banking-System (e-banking) seiner Bank zur Entrichtung von Abgaben oder für andere Zahlungen genutzt hat und ihm somit die verpflichtende elektronische Zahlung an das Finanzamt zugemutet werden kann. Überdies bzw. wohl eher implizit setzt die Verordnung voraus, dass der Steuerpflichtige über einen Internet-Anschluss verfügt.

Sind die Voraussetzungen erfüllt, so müssen ab 1. April 2016 die Steuerzahlungen wie folgt durchgeführt werden:

  • Im Wege der Funktion „Finanzamtszahlung“, wenn das e-banking-System des Kreditinstituts eine solche Funktion beinhaltet oder
  • im Wege des „eps“-Verfahrens („e-payment standard“), das im System FinanzOnline zur Verfügung steht.

Folglich muss ab April 2016 das eps-Verfahren in FinanzOnline genutzt werden, sofern das e-banking-System des Kreditinstituts nicht über die Funktion „Finanzamtszahlung“ verfügt. Von einer elektronischen Überweisung kann weiterhin abgesehen werden, wenn bisher kein e-banking-System genutzt wurde (selbst wenn der Steuerpflichtige über einen Internetanschluss verfügt). Dann muss die Zahlung mittels Zahlungsanweisung erfolgen, wobei darauf zu achten ist, dass die Zahlungen an das Finanzamt und insbesondere bei Selbstbemessungsabgaben (z.B. USt, Lohnsteuer usw.) richtig zugeordnet werden. Ansonsten kann das Finanzamt bei den Selbstbemessungsabgaben nämlich mangels korrekter Zuordnung eine verspätete Entrichtung annehmen und Säumniszuschläge festsetzen.

Da ab 1. April 2016 den Quartalsbenachrichtigungen und Buchungsmitteilungen keine Zahlungsanweisungen (Erlagscheine) mehr beiliegen werden, muss im Falle der fehlenden Zumutbarkeit der elektronischen Überweisung die Zusendung von Erlagscheinen beim Finanzamt beantragt werden (durch formloses Schreiben, Telefon, Fax). FinanzOnline-Teilnehmern, welche der elektronischen Zustellung in die DataBox (z.B. von Bescheiden) zugestimmt haben, werden ab 1.4.2016 auch die Quartalsbenachrichtigungen und Buchungsmitteilungen elektronisch zugestellt.

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Betriebsausgaben

Januar 2016

Definition, Auflistung und Beschreibung der wichtigsten Betriebsausgaben.

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Betriebsausgaben

Januar 2016

Betriebsausgaben

Wie definiert das Gesetz den Begriff Betriebsausgaben?

Betriebsausgaben sind die Aufwendungen oder Ausgaben, die durch den Betrieb veranlasst sind. Sie sind dem Finanzamt auf dessen Verlangen durch Belege nachzuweisen. Das Finanzamt kann auch die Nennung des Empfängers verlangen. Abgesehen von bestimmten Luxusaufwendungen dürfen die Finanzbehörden die Angemessenheit von Betriebsausgaben nicht prüfen. Auch die Notwendigkeit oder Wirtschaftlichkeit wird grundsätzlich nicht geprüft.

Betriebsausgaben stehen bei den betrieblichen Einkunftsarten zu, diese sind:

  • Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft,
  • Einkünfte aus selbstständiger Arbeit und
  • Einkünfte aus Gewerbebetrieb

Untenstehend finden Sie eine beispielhafte Aufzählung der wichtigsten Betriebsausgaben, wobei auch damit in Zusammenhang stehende Prämien und Förderungen behandelt werden:

Abfertigungsbeiträge
Abfindungszahlung an einen lästigen Gesellschafter
Absetzung für Abnutzung (AfA)
Aktentasche
Angehörige
Antiquitäten
Anzahlungen
Arbeitskleidung
Arbeitslosenversicherung
Arbeitszimmer
Ausbildungs-, Fortbildungs- und Umschulungskosten
Basispauschalierung
Beratungskosten (z.B.: Rechtsanwalt, Notar, Steuerberater)
Berufsgruppenpauschalierung (§ 17 Abs 4 EStG)
Bestechungsgelder
Bewirtungsspesen
Bildungsfreibetrag
Bildungsprämie
Bürgschaft
Computer
Damnum oder Disagio
Darlehenszinsen
Diäten
Doppelte Haushaltsführung und Familienheimfahrten
Eintreibungskosten
Fachliteratur
Fahrtkosten des Unternehmers
Firmen- bzw. Praxiswert
Forschungsprämien
Freiwilliger Sozialaufwand für die Belegschaft
Gebäude
Geldbeschaffungskosten
Geringwertige Wirtschaftsgüter
Geschenke an Kunden / Klienten und Geschäftsfreunde
Gewinnfreibetrag (für die Veranlagungsjahre 2013 bis 2016)
Gründungskosten
Incentive-Reisen
Ingangsetzungskosten
Internet
Kammerbeiträge
KFZ
Kilometergeld
Lehrlingsförderung
Prozesskosten
Reisekosten des Unternehmers
Schadenersatzleistungen
Selbstständigenvorsorge
Sozialversicherungsbeiträge des Unternehmers
Spenden
Sponsoring
Steuerberatungskosten
Steuern
Strafen
Studiengebühren
Studienreisen
Telefon, Fax
Teppiche und Tapisserien
Trinkgelder
Versicherungen
Vorauszahlungen
Zeitungen, Zeitschriften
Zuwendungen an Privatstiftungen

Abfertigungsbeiträge:

Die Abfertigung an einen Dienstnehmer bzw. die Beiträge zur Mitarbeitervorsorgekasse in Höhe von 1,53% des Entgelts sind Lohnaufwand und somit Betriebsausgaben.

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Abfindungszahlung an einen lästigen Gesellschafter:

Ein lästiger Gesellschafter schädigt durch sein Verhalten das Unternehmen, sodass es im betrieblichen Interesse liegt, ihn zu entfernen. Er muss ein tatsächliches gesellschaftsschädigendes Verhalten vor dem Ausscheiden gesetzt haben. Eine Abfindung an diesen Gesellschafter kann Betriebsausgabe sein, wenn sie den Wert seines Kapitalkontos und die Beteiligung an den stillen Reserven und am Firmenwert übersteigt (Überzahlung zur Abwehr einer Störung des Betriebes). Bei einer Kapitalgesellschaft liegt eine verdeckte Gewinnausschüttung vor. Erwirbt die Kapitalgesellschaft den Anteil des ausscheidenden Gesellschafters ist ein Fremdvergleich anzustellen.

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Absetzung für Abnutzung (AfA):

Die AfA ist die Abschreibung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten für Wirtschaftsgüter des abnutzbaren Anlagevermögens verteilt auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Sie ist verpflichtend durchzuführen. Wird das Wirtschaftsgut nach Inbetriebnahme weniger als sechs Monate genutzt, ist die Hälfte des Jahresbetrages abzuschreiben (Halbjahres-AfA). Steuerrechtlich ist nur eine lineare AfA zulässig, d.h. eine gleichmäßige Verteilung auf die Nutzungsdauer. Absetzungen für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung sind zulässig.

Geringwertige Wirtschaftsgüter (s.u.) können sofort und zur Gänze abgesetzt werden.

Einnahmen-Ausgaben-Rechner müssen eine Anlagekartei führen. Im Fall einer Basispauschalierung nach § 17 Abs. 1 EStG (s.u.) ist die Geltendmachung der AfA nicht zulässig.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer ist zu schätzen, es sei denn es besteht eine gesetzlich geregelte Nutzungsdauer:

  • Gebäude (ohne Nachweis der tatsächlichen Nutzungsdauer) sind mit bis 2,5% p.a. abzuschreiben. Bei für Wohnzwecke überlassenen Gebäuden beträgt die jährliche AfA ohne Nachweis der Nutzungsdauer bis zu 1,5%.
  • Anschaffungs- oder Herstellungskosten für denkmalgeschützte Gebäude können u.U. auf zehn Jahre verteilt abgesetzt werden.
  • PKW und Kombinationskraftwagen:
    mindestens 8 Jahre; ausgenommen Fahrschulkraftfahrzeuge und KFZ, die zu mindestens 80% der gewerblichen Personenbeförderung dienen; bei Gebrauchtwagen beträgt die Gesamtnutzungsdauer mindestens 8 Jahre.
  • Firmenwert:
    15 Jahre (Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb)
  • Praxiswert (Firmenwert bei freien Berufen):
    ist gesetzlich nicht geregelt, muss daher ermittelt werden: zwischen 3 und 15 Jahren möglich;

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Aktentasche:

siehe Artikel Werbungskosten Aktentasche

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Angehörige:

Verträge zwischen nahen Angehörigen werden steuerlich nur anerkannt, wenn

  • sie nach außen ausreichend zum Ausdruck kommen,
  • einen eindeutigen, klaren und jeden Zweifel ausschließenden Inhalt haben und
  • auch zwischen Fremden unter den gleichen Bedingungen abgeschlossen worden wären (Fremdvergleich).

Es empfiehlt sich daher, einen schriftlichen Vertrag mit den wechselseitigen Leistungsverpflichtungen abzuschließen.

Nahe Angehörige sind alle Personen, die zueinander in einem besonderen Naheverhältnis stehen, wie zum Beispiel:
(ehemalige) Ehegatten, Verwandte, Verschwägerte, Wahl- und Pflegeeltern bzw. Wahl- und Pflegekinder, Lebensgefährten und deren Kinder und Enkel, eingetragene Partner; Angehörigen gleichgesetzt ist z.B. auch der Gesellschafter-Geschäftsführer im Verhältnis zur GmbH;

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Antiquitäten:

Antiquitäten sind Gegenstände, die älter als 150 Jahre sind oder aus einer bestimmten Stilepoche stammen. Um abzugsfähig zu sein muss die Antiquität betrieblich genutzt werden (z.B. als Schreibtisch). Bei Anschaffungskosten bis 7.300 € unterbleibt die Angemessenheitsprüfung der Höhe nach. Eine Absetzung für Abnutzung (s.o.) kommt nicht in Betracht.

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Anzahlungen:

Beim Einnahmen-Ausgaben-Rechner gilt das Abflussprinzip, d.h. Anzahlungen werden im Zeitpunkt der Bezahlung gewinnwirksam und gelten ab diesem Zeitpunkt als Betriebsausgaben. Das abnutzbare Anlagevermögen betreffende Anzahlungen sind im Weg der Absetzung für Abnutzung (s.o.) zu berücksichtigen.

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Arbeitskleidung:

Aufwendungen für Arbeitskleidung sind nur dann als Betriebsausgaben abzugsfähig, wenn es sich um Berufskleidung handelt, die mit allgemein erkennbarem, eine private Nutzung praktisch ausschließendem Uniformcharakter ausgestattet ist. Daher sind Ausgaben für bürgerliche Kleidung (z.B. Anzüge) nicht absetzbar, und zwar selbst dann nicht, wenn die Kleidung ausschließlich bei der Berufsausübung getragen wird. Reinigungskosten für absetzbare Arbeitskleidung können als Betriebsausgaben geltend gemacht werden.

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Arbeitslosenversicherung:

Die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung für Selbstständige sind abzugsfähig.

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Arbeitszimmer:

Aufwendungen und Ausgaben für ein im Wohnungsverband gelegenes Arbeitszimmer sowie dessen Einrichtung gehören grundsätzlich zu den nicht abzugsfähigen Aufwendungen und Ausgaben. Bildet das Arbeitszimmer hingegen den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen Tätigkeit, sind die darauf entfallenden Aufwendungen und Ausgaben einschließlich der Kosten seiner Einrichtung als Betriebsausgaben abzugsfähig. Ein Arbeitszimmer liegt im Wohnungsverband, wenn es über keinen vom Eingang des Wohnhauses getrennten Zugang verfügt. Zusätzlich wird gefordert, dass das Arbeitszimmer nach der Art der Tätigkeit notwendig ist.

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Ausbildungs-, Fortbildungs- und Umschulungskosten:

siehe Artikel Werbungskosten Ausbildungs-, Fortbildungs- und Umschulungskosten

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Basispauschalierung:

  • 17 Abs. 1 EStG erlaubt eine pauschale Ermittlung der Betriebsausgaben für Einnahmen-Ausgaben-Rechner, die Einkünfte aus selbstständiger Arbeit oder aus Gewerbebetrieb beziehen. Weitere Voraussetzung ist, dass die Umsätze im vorangegangenen Wirtschaftsjahr 220.000 € nicht übersteigen.

Der Durchschnittssatz beträgt entweder

  • 6%, höchstens 13.200 €, bei freiberuflichen oder gewerblichen Einkünften aus einer kaufmännischen oder technischen Beratung, Einkünften aus sonstiger selbstständiger Tätigkeit sowie aus einer schriftstellerischen, vortragenden, wissenschaftlichen, unterrichtenden oder erzieherischen Tätigkeit,
  • sonst 12%, höchstens jedoch 26.400 €

der Umsätze.

Zusätzlich zur Pauschale dürfen folgende Betriebsausgaben abgesetzt werden:

  • Wareneinkäufe,
  • Löhne und Lohnnebenkosten einschließlich Fremdlöhne und
  • Sozialversicherungsbeiträge

Aus der Steuererklärung muss hervorgehen, dass der Steuerpflichtige von der Pauschalierung Gebrauch macht.

Neben der Basispauschalierung gibt es Durchschnittssätze für bestimmte Berufsgruppen (s.u.: Berufsgruppenpauschalierung).

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Beratungskosten (z.B.: Rechtsanwalt, Notar, Steuerberater):

Im Fall der betrieblichen Veranlassung handelt es sich um Betriebsausgaben.

Steuerberatungskosten können auch Sonderausgaben darstellen.

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Berufsgruppenpauschalierung (§ 17 Abs 4 EStG):

Durch Verordnung des Bundesministers für Finanzen wurden für bestimmte Berufsgruppen Durchschnittssätze zur Gewinnermittlung festgelegt. Voraussetzung ist, dass keine Buchführungspflicht (doppelte Buchhaltung) besteht und Bücher auch nicht freiwillig geführt werden.

Derartige Pauschalierungsverordnungen bestehen zum Beispiel im Bereich der Land- und Forstwirtschaft, für Künstler, Handelsvertreter und bestimmte Gewerbetreibende.

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Bestechungsgelder:

Geld- und Sachzuwendungen, deren Gewährung oder Annahme mit gerichtlicher Strafe bedroht ist, sind nicht abzugsfähig.

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Bewirtungsspesen:

Grundsätzlich gehören Bewirtungsspesen für die Bewirtung von Geschäftsfreunden zu den Repräsentationsaufwendungen und sind somit nicht abzugsfähig. Derartige Aufwendungen oder Ausgaben können unter der Voraussetzung, dass die Bewirtung der Werbung dient und die betriebliche oder berufliche Veranlassung weitaus überwiegt, zur Hälfte abgezogen werden. Dies muss der Steuerpflichtige nachweisen. Der Begriff der Werbung ist nicht eindeutig definiert, im Wesentlichen muss eine Produkt- bzw. Leistungsinformation geboten werden.

Auch Beherbergungskosten zählen zu den Bewirtungsspesen.

Bewirtungsspesen können zur Gänze abgesetzt werden, wenn die Bewirtung zum Inhalt der Leistung gehört, Entgeltcharakter hat (z.B. im Rahmen einer Incentive-Reise) oder keine Repräsentationskomponente aufweist (z.B. Bewirtung im Rahmen von Event-Marketing).

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Bildungsfreibetrag:

Der Bildungsfreibetrag kann letztmalig im Rahmen der Veranlagung 2015 geltend gemacht werden!

  • Externe Bildungseinrichtungen
    Für die Aus- und Fortbildung von Arbeitnehmern kann ein Bildungsfreibetrag in Höhe von bis zu 20% der Aufwendungen geltend gemacht werden. Die Aufwendungen müssen unmittelbar Aus- und Fortbildungsmaßnahmen betreffen, die im betrieblichen Interesse für Arbeitnehmer getätigt werden.
  • Innerbetriebliche Bildungseinrichtungen
    Auch hier gibt es einen Freibetrag von bis zu 20% der Aufwendungen für die Aus- und Fortbildung von Arbeitnehmern. Die Aufwendungen müssen wiederum unmittelbar Aus- und Fortbildungsmaßnahmen betreffen, die im betrieblichen Interesse für Arbeitnehmer getätigt werden. Ferner muss es sich um innerbetriebliche Fortbildungseinrichtungen handeln, welche einem Teilbetrieb vergleichbar sind. Sie dürfen die Fortbildungsmaßnahmen Dritten gegenüber nicht anbieten, es sei denn es handelt sich bei den Dritten um konzerninterne Unternehmen, und die Tätigkeit dieser Teilbetriebe muss in der Erbringung solcher Leistungen für die eigenen Arbeitnehmer des Unternehmens bestehen. In den internen Richtlinien muss außerdem vorgesehen sein, dass an den Aus- und Fortbildungsmaßnahmen auch Personen teilnehmen können, die unmittelbar vor Bezug des Kinderbetreuungsgeldes Arbeitnehmer des Steuerpflichtigen waren. Die Aufwendungen je Aus- und Fortbildungsmaßnahme dürfen - unabhängig von der Anzahl der Teilnehmer - 2.000 € pro Kalendertag nicht übersteigen.

Im Fall einer Pauschalierung steht der Bildungsfreibetrag nicht zu.

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Bildungsprämie:

Die Bildungsprämie kann letztmalig im Rahmen der Veranlagung 2015 geltend gemacht werden!

Die Prämie beträgt 6% der Aufwendungen. Sie kann alternativ zum Bildungsfreibetrag für externe Bildungseinrichtungen geltend gemacht werden. Für innerbetriebliche Aus- und Fortbildung und im Fall einer Pauschalierung steht sie nicht zu. Die jeweiligen Prämien sind nach Ablauf des Wirtschaftsjahres, spätestens bis zum Eintritt der Rechtskraft des betreffenden Einkommensteuer-, Körperschaftssteuer- oder Feststellungsbescheides geltend zu machen. Es handelt sich um eine Steuergutschrift.

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Bürgschaft:

Ist die Übernahme einer Bürgschaft betrieblich veranlasst kann es sich um Betriebsausgaben handeln. Bei einem Gesellschafter-Geschäftsführer stellt die Bürgschaft für die Gesellschaft in der Regel eine Einlage dar.

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Computer:

siehe Artikel Werbungskosten Computer“

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Damnum oder Disagio:

Ein Damnum ist die Differenz zwischen dem Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit und dem Verfügungsbetrag. Es ist auf die Laufzeit der Verbindlichkeit zu verteilen (siehe auch unten: Geldbeschaffungskosten).

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Darlehenszinsen:

Darlehenszinsen sind abzugsfähig, wenn das Darlehen betrieblichen Zwecken dient. Ist das Darlehen von vornherein durch betriebliche und private Zwecke veranlasst, zählt nur der für betriebliche Zwecke aufgewendete Teil zu den Betriebsausgaben (Aliquotierung).

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Diäten:

(s. Artikel: Werbungskosten Reisekosten)

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Doppelte Haushaltsführung und Familienheimfahrten:

siehe Artikel Werbungskosten Doppelte Haushaltsführung“

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Eintreibungskosten

Kosten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Eintreibung von betrieblichen Forderungen stehen, sind Betriebsausgaben.

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Fachliteratur

siehe Artikel Werbungskosten Fachliteratur“

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Fahrtkosten des Unternehmers:

Fahrtkosten sind in ihrer tatsächlich angefallenen Höhe als Betriebsausgaben abzugsfähig. Kilometergeld steht bei betrieblichen Fahrten mit dem privaten KFZ zu (s. u: Kilometergeld).

Das Verkehrsmittel ist frei wählbar. Auch Fahrtkosten in der Ersten Klasse/Business Class sind in voller Höhe abzugsfähig. Bei Netzkarten ist der Privatanteil auszuscheiden.

Fahrtkosten zwischen Wohnung und Betriebsstätte sind ebenfalls absetzbar, es sei denn der Wohnsitz befände sich aus persönlichen Gründen in einer unüblichen Entfernung zur Betriebsstätte (Richtwert: ca. 120 km).

Unterscheiden Sie Fahrtkosten von Reisekosten (s.u.)!

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Firmen- bzw. Praxiswert

s.o. Absetzung für Abnutzung

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Forschungsprämien:

Die Forschungsförderung wurde mit 1.1.2016 von 10% auf 12% erhöht.

Für Wirtschaftsjahre ab 1.1.2016 können folgende Prämien geltend gemacht werden:

  • Eigenbetriebliche Forschung in einem inländischen Betrieb/einer inländischen Betriebsstätte
    Es besteht keine Betragsgrenze wie bei der Auftragsforschung. Die Geltendmachung der Forschungsprämie ist an ein Gutachten der Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) geknüpft.
  • Auftragsforschung, die von einem inländischen Betrieb/einer inländischen Betriebsstätte in Auftrag gegeben wurde
    Das beauftragte Unternehmen bzw. die beauftragte Einrichtung muss u.a. seinen / ihren Sitz innerhalb der EU bzw. des EWR haben und mit Forschungsaufgaben befasst sein. Die Höhe der Aufwendungen, für die eine Forschungsprämie geltend gemacht werden kann, ist mit 1.000.000 € pro Wirtschaftsjahr begrenzt.

Die Höhe beider Prämien beträgt 12% der Aufwendungen.

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Freiwilliger Sozialaufwand für die Belegschaft:

Freiwilliger Sozialaufwand (z.B. ein Betriebsausflug), insbesondere auch Geschenke an Arbeitnehmer, sind Betriebsausgaben.

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Gebäude:

s.o. Absetzung für Abnutzung

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Geldbeschaffungskosten:

Geldbeschaffungskosten, darunter fallen insbesondere diverse Gebühren, sind steuerrechtlich gemeinsam mit einem Damnum (s.o.) zu aktivieren und auf die Laufzeit des Kredites zu verteilen, wenn sie mit diesem in unmittelbarem Zusammenhang stehen. Das gilt auch für Einnahmen-Ausgaben-Rechner, wenn nur Geldbeschaffungskosten anfallen.

Es besteht eine Freigrenze von 900 €, sofern kein aktivierungspflichtiges Damnum entstanden ist.

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Geringwertige Wirtschaftsgüter:

Wirtschaftsgüter des abnutzbaren Anlagevermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten 400 € nicht übersteigen, können sofort abgesetzt werden (s.o. Absetzung für Abnutzung). Wirtschaftsgüter, die eine Einheit bilden, dürfen nicht in geringwertige Wirtschaftsgüter gesplittet werden.

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Geschenke an Kunden/Klienten und Geschäftsfreunde:

Gelegenheitsgeschenke an Kunden bzw. Geschäftsfreunde zählen grundsätzlich zu den nicht abzugsfähigen Aufwendungen. Ausnahmsweise können Betriebsausgaben vorliegen, sofern die Geschenkgewährung überwiegend Entgeltcharakter hat oder der Werbung dient und die berufliche Veranlassung erheblich überwiegt. Dies ist vom Steuerpflichtigen nachzuweisen.

Kleinere Sachgeschenke zu bestimmten Anlässen (z.B. Weihnachten) bei bereits bestehender Geschäftsverbindung sind in der Regel nicht abzugsfähig.

Geschenke an Arbeitnehmer zählen zum freiwilligen Sozialaufwand (s.o.).

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Gewinnfreibetrag (Freibetrag für investierte Gewinne):

Der Gewinnfreibetrag kann von natürlichen Personen bei der Gewinnermittlung eines Betriebes gewinnmindernd geltend gemacht werden. Bemessungsgrundlage ist der Gewinn. Der Freibetrag ist bei Veranlagungen für die Jahre 2013 bis 2016 gestuft wie folgt: Für die ersten 175.000 € beträgt der Freibetrag 13%, für die nächsten 175.000 € 7% und für die nächsten 230.000 € 4,5%. Somit können pro Veranlagungsjahr maximal 45.350 € geltend gemacht werden. Der Grundfreibetrag von 3.900 € steht ohne tatsächliche Investition zu. Übersteigt der Gewinn 30.000 €, kann der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag geltend gemacht werden. Dieser muss durch Anschaffungs- oder Herstellungskosten begünstigter Wirtschaftsgüter gedeckt sein. Die Absetzung für Abnutzung (s.o.) wird dadurch nicht berührt.

Begünstigte Wirtschaftsgüter sind:

  • Abnutzbare körperliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einer Nutzungsdauer von mindestens vier Jahren, die inländischen Betrieben/Betriebsstätten zuzurechnen sind
  • Wohnbauanleihen, die dem Anlagevermögen eines inländischen Betriebes oder einer inländischen Betriebsstätte ab dem Anschaffungszeitpunkt mindestens vier Jahre gewidmet werden

Für folgende Wirtschaftsgüter kann ein Gewinnfreibetrag nicht gewährt werden:

  • PKW und Kombi, ausgenommen Fahrschulkraftfahrzeuge und KFZ, die zu mindestens 80% der gewerblichen Personenförderung dienen
  • Luftfahrzeuge
  • Geringwertige Wirtschaftsgüter (s.o.)
  • Gebrauchte Wirtschaftsgüter
  • Wirtschaftsgüter, die von einem Unternehmen erworben werden, das unter beherrschendem Einfluss des Steuerpflichtigen steht
  • Wirtschaftsgüter, für die eine Forschungsprämie in Anspruch genommen wird

Im Fall einer Pauschalierung steht nur der Grundfreibetrag zu.

Der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag ist in der Steuererklärung geltend zu machen. Die jeweiligen Wirtschaftsgüter sind in einem Verzeichnis auszuweisen.

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Gründungskosten:

Bei Kapitalgesellschaften ist die Abzugsfähigkeit von Gründungskosten mit den sich aus dem Gesellschaftsvertrag ergebenden Pflichten begrenzt.

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Incentive-Reisen:

Reisen, die Geschäftspartnern als Belohnung oder Motivation gewährt werden, können in der Regel als Betriebsausgaben abgesetzt werden.

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Ingangsetzungskosten:

Ingangsetzungskosten sind Ausgaben, die mit dem Aufbau einer Betriebsorganisation zusammenhängen. Sie dürfen nicht aktiviert werden und sind sofort abzugsfähige Betriebsausgaben.

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Internet:

Bei Internetkosten im Arbeitszimmer der Privatwohnung nimmt die Rechtsprechung eine teilweise private Nutzung an. Eine ausschließlich betriebliche Nutzung müsste durch entsprechende Aufzeichnungen nachgewiesen werden. Ist eine exakte Aufteilung in privaten und betrieblichen Anteil nicht möglich, ist der Privatanteil zu schätzen.

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Kammerbeiträge:

Pflichtbeiträge an Kammern sind als Betriebsausgaben abzugsfähig.

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KFZ:

  • überwiegend betrieblich genutztes KFZ:
    Aufwendungen für das KFZ stellen Betriebsausgaben dar. Ein etwaiger Privatanteil ist auszuscheiden.
  • überwiegend privat genutztes KFZ:
    Das KFZ gehört zum Privatvermögen. Als Betriebsausgaben geltend gemacht werden können entweder das Kilometergeld (s.u.) oder die tatsächlichen Aufwendungen.

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Kilometergeld:

  • Betriebliches KFZ:
    Die Kosten sind in der tatsächlichen Höhe als Betriebsausgaben abzugsfähig. Der Ansatz von Kilometergeld ist nicht möglich.
  • Privates KFZ:
    Bei betrieblichen Fahrten mit dem privaten KFZ (des Steuerpflichtigen) kann wahlweise Kilometergeld angesetzt werden oder die tatsächlichen Kosten. Das amtliche Kilometergeld beinhaltet zusätzlich zu Treibstoffkosten die meisten KFZ-Aufwendungen wie zum Beispiel Vignette, Versicherungen und Winterreifen. Kilometergeld gebührt bis zu einer maximalen jährlichen Fahrtleistung von 30.000 km.

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Lehrlingsförderung:

Nachfolgend ein Überblick über die vielfältigen Lehrlingsförderungen. Detaillierte Informationen sind unter www.lehrefoerdern.at abrufbar.

  • Basisförderung
    Die Basisförderung wird pro Lehrling auf Antrag im Nachhinein gewährt. Die Höhe der Förderung beträgt:
    • für das 1. Lehrjahr: 3 kollektivvertragliche Bruttolehrlingsentschädigungen
    • für das 2. Lehrjahr: 2 kollektivvertragliche Bruttolehrlingsentschädigungen
    • für das 3. Bzw. 4. Lehrjahr: je 1 kollektivvertragliche Bruttolehrlingsentschädigung

Bei halben Lehrjahren, Lehrzeitanrechnungen und Lehrzeitverkürzungen wird die Basisförderung aliquot berechnet.

  • Förderung von Unternehmen, welche einen Lehrling aus der Überbetrieblichen Lehrlingsausbildung (ÜBA) übernehmen
  • Maßnahmen für Lehrlinge mit Lernschwierigkeiten
  • Weiterbildung der Ausbilder
  • Förderbeitrag von 200 € bzw. 250 € für gute und ausgezeichnete Lehrabschlussprüfungen
  • Gleichmäßiger Zugang von jungen Frauen und Männern zu den verschiedenen Lehrberufen
  • Förderung von Vorbereitungskursen auf die Lehrabschlussprüfung
  • Kostenfreier Antritt zur Lehrabschlussprüfung nach einer negativen Prüfung
  • AMS-Förderungen für die Lehrausbildung von
    • Mädchen in Berufen mit geringem Frauenanteil
    • Jugendlichen, die am Arbeitsmarkt benachteiligt sind
    • TeilnehmerInnen an einer integrativen Berufsausbildung
    • Erwachsenen (über 18-jährigen), deren Beschäftigungsproblem aufgrund von Qualifikationsmängeln durch eine Lehrausbildung gelöst werden kann
    • Begünstigt behinderte Personen

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Prozesskosten:

Liegt der Gegenstand eines Zivilprozesses in der betrieblichen Sphäre, sind die Kosten grundsätzlich abzugsfähig. Das gilt auch für Kosten eines Verwaltungsverfahrens.

Prozesskosten für ein gerichtliches oder verwaltungsrechtliches Strafverfahren sind nur bei (teilweisem) Freispruch oder Einstellung des Verfahrens wegen eines Strafaufhebungsgrundes abzugsfähig.

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Reisekosten des Unternehmers:

siehe Artikel: Werbungskosten Reisekosten“

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Schadenersatzleistungen:

Sind die Leistungen der betrieblichen Sphäre zuzurechnen, liegen Betriebsausgaben vor. Resultiert der Schaden aus vorsätzlichem rechtswidrigem Verhalten des Betriebsinhabers ist keine Abzugsfähigkeit gegeben.

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Selbstständigenvorsorge:

Pflichtbeiträge an eine Vorsorgekassa sind abzugsfähig. Das gilt auch für Selbstständige, die vom Opting-In Gebrauch machen.

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Sozialversicherungsbeiträge des Unternehmers

Beiträge zu gesetzlichen Pflichtversicherungen sind jedenfalls Betriebsausgaben.

Versicherungsprämien für freiwillige Personenversicherungen sind Sonderausgaben.

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Spenden:

Spenden aus dem Betriebsvermögen sind unter folgenden Voraussetzungen abzugsfähig:

  • Spenden an im Gesetz genannte Einrichtungen wie zum Beispiel Universitäten mit Sitz in der EU oder anderen Staaten, mit denen umfassende Amtshilfe besteht, die Österreichische Nationalbibliothek, Museen oder auch freiwillige Feuerwehren.
  • Bestimmte mit Bescheid als spendenbegünstigt festgestellte Einrichtungen. Für diese Einrichtungen veröffentlicht das Bundesministerium für Finanzen Listen auf seiner Homepage. Seit 1.1.2012 finden sich darunter auch Organisationen für Natur- und Tierschutz.

Absetzbar sind Geld- und Sachspenden, welche 10% des Gewinnes des letzten Wirtschaftsjahres - vor Berücksichtigung eines Gewinnfreibetrages - nicht übersteigen.

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Sponsoring:

Beim Sponsoring wendet ein Unternehmer Geld oder Sachleistungen einer bestimmten Person bzw. Personengruppe zu, um im Gegenzug eine Werbeleistung zu erhalten.

Sponsoring ist nur abzugsfähig, wenn es nahezu ausschließlich auf betrieblichen Erwägungen basiert, der Sponsor eine angemessene Gegenleistung erhält und eine breite öffentliche Werbewirkung erzielt wird.

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Steuerberatungskosten:

s.o.: Beratungskosten

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Steuern:

Durch den Betrieb veranlasste Steuern sind abzugsfähig (z.B. KFZ-Steuer). Personensteuern (z.B. Einkommensteuer) sind nicht abzugsfähig. Bei Verspätungs- und Säumniszuschlägen kommt es darauf an, ob die zugrundeliegende Steuerschuld eine Personen- oder Betriebssteuer ist.

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Strafen:

Seit 2.8.2011 sind Strafen und Geldbußen, die von Gerichten, Verwaltungsbehörden oder den Organen der EU verhängt werden, ausdrücklich nicht mehr abzugsfähig.

Strafen, die der Arbeitgeber für das rechtswidrige Verhalten eines Arbeitnehmers zahlt, können Betriebsausgaben darstellen.

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Studiengebühren:

siehe Artikel Werbungskosten Ausbildungs-, Fortbildungs- und Umschulungskosten

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Studienreisen:

siehe Artikel Werbungskosten Ausbildungs-, Fortbildungs- und Umschulungskosten

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Telefon, Fax:

Bei Kosten für ein Telefon in der Wohnung, von dem aus auch betriebliche Gespräche geführt werden, nimmt die Finanzverwaltung einen Privatanteil an. Bei Fehlen von genauen Aufzeichnungen über die betrieblichen Gespräche wird der Privatanteil geschätzt.

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Teppiche und Tapisserien:

Aufwendungen für Tapisserien und handgeknüpfte Teppiche können Betriebsausgaben darstellen, sofern sie betrieblich genutzt werden. Befinden sie sich in einem Arbeitszimmer, geht die Finanzverwaltung von einem überwiegenden privaten Interesse aus, sodass eine Abzugsfähigkeit nicht gegeben ist. Die Anschaffungskosten dürfen 730 € pro Quadratmeter nicht übersteigen (Angemessenheitsprüfung). Keiner Angemessenheitsprüfung unterliegen diese Wirtschaftsgüter, wenn sie Leistungsinhalt sind (z.B. in einem Hotel). Eine Absetzung für Abnutzung (s.o.) kommt nur bei technischer Abnutzung in Betracht.

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Trinkgelder:

Bei betrieblicher Veranlassung sind Trinkgelder abzugsfähig. Beachten Sie, dass gegebenenfalls Belege mit Datum, Betrag und Empfänger vorzulegen sind.

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Versicherungen:

  • Personenversicherung:
    Beiträge zu Pflichtversicherungen s.o. Selbstständigenvorsorge und Sozialversicherungsbeiträge des Unternehmers
    Prämien für freiwillige Personenversicherungen sind in der Regel der privaten Lebensführung zuzurechnen und somit keine Betriebsausgaben.
  • Sach- und Schadensversicherung:
    Sofern sich die Versicherung auf Betriebsvermögen (z.B. Betriebsgebäude) und die Betriebsführung (z.B. Berufshaftpflichtversicherung) bezieht, liegen Betriebsausgaben vor.

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Vorauszahlungen:

Nicht aktivierungspflichtige Vorauszahlungen für folgende Kosten sind gleichmäßig auf den Zeitraum der Vorauszahlung zu verteilen, es sei denn sie betreffen lediglich das laufende und das folgende Jahr:

  • Beratung
  • Bürgschaften
  • Fremdmittel
  • Garantien
  • Miete
  • Treuhand
  • Vermittlung
  • Vertrieb
  • Verwaltung

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Zeitungen, Zeitschriften:

Tageszeitungen und Zeitschriften mit allgemein interessierendem Inhalt sind nicht abzugsfähig. Anders ist es bei Fachliteratur (siehe Artikel Werbungskosten Fachliteratur).

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Zuwendungen an Privatstiftungen:

Zuwendungen an folgende Privatstiftungen sind Betriebsausgaben:

  • Unternehmenszweckförderungsstiftungen:
    Die Privatstiftung dient ausschließlich und unmittelbar dem Betriebszweck des stiftenden Unternehmers.
  • Arbeitnehmerförderungsstiftungen:
    Die Privatstiftung dient der Unterstützung betriebszugehöriger Arbeitnehmer.
  • Belegschaftsbeteiligungsstiftungen:
    Die Privatstiftung dient der Weitergabe von Beteiligungserträgen an (ehemalige) Arbeitnehmer.
  • Zuwendungen für die „ertragsbringende Vermögensausstattung“ von gemeinnützigen Privatstiftungen und vergleichbaren Rechtsträgern können unter bestimmten Voraussetzungen bis zu einem Betrag von 500.000 € (für einen Zeitraum von fünf Jahren) steuerlich abgesetzt werden.

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Für detaillierte Auskünfte kontaktieren Sie uns bitte!

 

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Finanzämter Tirol

Dezember 2015

Finanzamt Innsbruck (FA81) A-6020 Innsbruck Innrain 32 Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233 Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333 Telefax: 050 233 5942000...

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Finanzämter Tirol

Dezember 2015

Finanzamt Innsbruck (FA81)

A-6020 Innsbruck
Innrain 32
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5942000

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT31 0100 0000 0554 4815
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Kitzbühel Lienz (FA82)

A-6370 Kitzbühel
Im Gries 9
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5943000

A-9900 Lienz
Dolomitenstraße 1
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5943000

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT36 0100 0000 0554 4822
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Kufstein Schwaz (FA83)

A-6333 Kufstein
Oskar Pirlo-Straße 15
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5944000

A-6130 Schwaz
Brandlstraße 19/1
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5944000

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT62 0100 0000 0554 4839
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Landeck Reutte (FA84)

A-6500 Landeck
Innstraße 11
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5945000

A-6600 Reutte
Claudiastraße 7
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5945000

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT67 0100 0000 0554 4846
BIC: BUNDATWW

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Finanzämter Niederösterreich

Dezember 2015

Finanzamt Amstetten Melk Scheibbs (FA15) A-3300 Amstetten Graben 7 Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233 Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333 Telefax: 050 233 5919000...

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Finanzämter Niederösterreich

Dezember 2015

Finanzamt Amstetten Melk Scheibbs (FA15)

A-3300 Amstetten
Graben 7
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5919000

A-3390 Melk
Abt Karl-Straße 25
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5919000

A-3270 Scheibbs
Erlafpromenade 10
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5919000

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT32 0100 0000 0550 4154
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Baden Mödling (FA16)

A-2500 Baden
Josefsplatz 13
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5920000

A-2340 Mödling
DI Wilhelm Haßlingerstraße 3
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5920000

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT37 0100 0000 0550 4161
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Gänserndorf Mistelbach (FA18)

A-2230 Gänserndorf
Rathausplatz 9
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5921000

A-2130 Mistelbach
Mitschastraße 5
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5921000

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT68 0100 0000 0550 4185
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Hollabrunn Korneuburg Tulln (FA22)

A-2100 Korneuburg
Laaerstraße 13
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5922000

A-2020 Hollabrunn
Babogasse 9
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5922000

A-3430 Tulln an der Donau
Albrechtsgasse 26-30
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5922000

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT28 0100 0000 0550 4226
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Waldviertel (FA23)

A-3500 Krems an der Donau
Rechte Kremszeile 58
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5923000

A-3950 Gmünd
Albrechtser Straße 4
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5923000

A-3580 Horn
Schloßplatz 1
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5923000

A-3830 Waidhofen an der Thaya
Hauptplatz 23-26
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5923000

A-3910 Zwettl-Niederösterreich
Hamerlingstraße 2a
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5923000

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT33 0100 0000 0550 4233
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Lilienfeld St. Pölten (FA29)

A-3100 St. Pölten
Daniel Gran-Straße 8
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5924000

A-3180 Lilienfeld
Liese Prokop Straße 14
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5924000

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT08 0100 0000 0550 4295
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Neunkirchen Wr. Neustadt (FA33)

A-2700 Wiener Neustadt
Grazerstraße 95
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5925000

A-2620 Neunkirchen
Triesterstraße 16
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5925000

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT65 0100 0000 0550 4336
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Bruck Eisenstadt Oberwart (FA38)

A-2460 Bruck an der Leitha
Stefaniegasse 2
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5926000

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT14 0100 0000 0550 4381
BIC: BUNDATWW

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Finanzämter Oberösterreich

Dezember 2015

Finanzamt Braunau Ried Schärding (FA41) A-5280 Braunau am Inn Stadtplatz 60 Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233 Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333 Telefax: 050 233...

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Finanzämter Oberösterreich

Dezember 2015

Finanzamt Braunau Ried Schärding (FA41)

A-5280 Braunau am Inn
Stadtplatz 60
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5927001

A-4910 Ried im Innkreis
Friedrich Thurner Straße 7
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5927002

A-4780 Schärding
Gerichtsplatz 1-2
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5927003

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT54 0100 0000 0552 4419
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Linz (FA46)

A-4010 Linz
Bahnhofplatz 7
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5928002

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT03 0100 0000 0552 4464
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Kirchdorf Perg Steyr (FA51)

A-4400 Steyr
Handel-Mazzetti-Promenade 14
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5929003

A-4560 Kirchdorf an der Krems
Pernsteinerstraße 23-25
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5929001

A-4320 Perg
Herrenstraße 3
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5929002

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT65 0100 0000 0552 4512
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Freistadt Rohrbach Urfahr (FA52)

A-4040 Linz
Bahnhofplatz 7
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5930003

A-4240 Freistadt
Schloßhof 2
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5930001

A-4150 Rohrbach in Oberösterreich
Linzerstraße 15
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5930002

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT91 0100 0000 0552 4529
BIC: BUNDATWW



Finanzamt Gmunden Vöcklabruck (FA53)

A-4840 Vöcklabruck
Franz Schubert-Straße 37
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5931002

A-4810 Gmunden
Tagwerkerstraße 2
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5931001

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT96 0100 0000 0552 4536
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Grieskirchen Wels (FA54)

A-4601 Wels
Dragonerstraße 31
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5932002

A-4710 Grieskirchen
Manglburg 17
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5932001

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT04 0100 0000 0552 4543
BIC: BUNDATWW


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Finanzämter Salzburg

Dezember 2015

Finanzamt St. Johann Tamsweg Zell am See (FA90) A-5700 Zell am See Brucker Bundesstraße 13 Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233 Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333...

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Finanzämter Salzburg

Dezember 2015

Finanzamt St. Johann Tamsweg Zell am See (FA90)

A-5700 Zell am See
Brucker Bundesstraße 13
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5946002

A-5580 Tamsweg
Gartengasse 3
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5946003

A-5600 St. Johann im Pongau
Hans Kappacher-Straße 14
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5946001


Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT90 0100 0000 0555 4908
BIC: BUNDATWW



Finanzamt Salzburg-Stadt (FA91)

A-5026 Salzburg-Aigen
Aignerstraße 10
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5947000


Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT95 0100 0000 0555 4915
BIC: BUNDATWW



Finanzamt Salzburg-Land (FA93)

A-5026 Salzburg-Aigen
Aignerstraße 10
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5948000


Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT29 0100 0000 0555 4939
BIC: BUNDATWW

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Finanzämter Steiermark

Dezember 2015

Finanzamt Bruck Leoben Mürzzuschlag (FA65) A-8600 Bruck an der Mur An der Postwiese 8 Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233 Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333 Telefax: 050...

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Finanzämter Steiermark

Dezember 2015

Finanzamt Bruck Leoben Mürzzuschlag (FA65)

A-8600 Bruck an der Mur
An der Postwiese 8
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5936001

A-8700 Leoben
Erzherzog Johann-Straße 5
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5936002

A-8680 Mürzzuschlag
Bleckmanngasse 10
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5936003

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT73 0100 0000 0553 4650
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Oststeiermark (FA67)

A-8330 Feldbach
Gnaser Straße 3
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5937001

A-8230 Hartberg
Rot Kreuz Platz 2
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5937002

A-8490 Bad Radkersburg
Grazertorplatz 15
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5937003

A-8160 Weiz
Hans Kloepfergasse 10
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5937004

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT07 0100 0000 0553 4674
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Graz-Stadt (FA68)

A-8010 Graz
Conrad von Hötzendorf-Str. 14-18
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 0316 817608

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT12 0100 0000 0553 4681
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Graz-Umgebung (FA69)

A-8010 Graz
Adolf-Kolping-Gasse 7
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 539981

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT38 0100 0000 0553 4698
BIC: BUNDATWW



Finanzamt Judenburg Liezen (FA71)

A-8750 Judenburg
Herrengasse 30
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5940001

A-8940 Liezen
Hauptstraße 36
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5940002

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT64 0100 0000 0553 4715
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Deutschlandsberg Leibnitz Voitsberg (FA72)

A-8430 Leibnitz
Lastenstraße 10
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5941000

A-8530 Deutschlandsberg
Bahnhofstraße 6
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5941000

A-8570 Voitsberg
Dr. Ch. Niederdorfer-Straße 1
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5941000

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT69 0100 0000 0553 4722
BIC: BUNDATWW

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Finanzämter Vorarlberg

Dezember 2015

Finanzamt Bregenz (FA97) A-6900 Bregenz Brielgasse 19 Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233 Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333 Telefax: 050 233 5949000 Bankverbindung:...

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Finanzämter Vorarlberg

Dezember 2015

Finanzamt Bregenz (FA97)

A-6900 Bregenz
Brielgasse 19
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5949000

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT37 0100 0000 0557 4971
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Feldkirch (FA98)

A-6800 Feldkirch
Reichsstraße 154
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5950000

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT63 0100 0000 0557 4988
BIC: BUNDATWW

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Finanzämter Wien

Dezember 2015

Finanzamt Wien 3/6/7/11/15 Schwechat Gerasdorf (FA03) A-1030 Wien Marxergasse 4 Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233 Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333 Telefax: 050...

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Finanzämter Wien

Dezember 2015

Finanzamt Wien 3/6/7/11/15 Schwechat Gerasdorf (FA03)

A-1030 Wien
Marxergasse 4
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5914001


Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT87 0100 0000 0550 4037
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Wien 4/5/10 (FA04)

A-1030 Wien
Marxergasse 4
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 05 0233 5914001

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT92 0100 0000 0550 4044
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Wien 8/16/17 (FA06)

A-1030 Wien
Marxergasse 4
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 05 0233 5914001

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT26 0100 0000 0550 4068
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Wien 9/18/19 Klosterneuburg (FA07)

A-1030 Wien
Marxergasse 4
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 05 0233 5914001

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT31 0100 0000 0550 4075
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Wien 12/13/14 Purkersdorf (FA08)

A-1030 Wien
Marxergasse 4
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 05 0233 5914001

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT36 0100 0000 0550 4082
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Wien 1/23 (FA09)

A-1030 Wien
Marxergasse 4
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 05 0233 5914001

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT62 0100 0000 0550 4099
BIC: BUNDATWW


Finanzamt für Gebühren und Verkehrsteuern Wien (FA10)

A-1030 Wien
Marxergasse 4
Telefon (österreichweit): 050 233 518
Telefax: 01 51433 5918001

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT83 0100 0000 0550 4109
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Wien 2/20/21/22 (FA12)

A-1220 Wien
Dr. Adolf Schärf-Platz 2
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5914001

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT93 0100 0000 0550 4123
BIC: BUNDATWW


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Finanzamt für Gebühren, Verkehrsteuern und Glücksspiel

Dezember 2015

1030 Wien Marxergasse 4 Telefon (österreichweit): 050 233 518 Telefax: 050 233 5918001 4020 Linz Bahnhofplatz 7 Telefon (österreichweit): 050 233 518 Telefax: 050 233 5918001...

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Finanzamt für Gebühren, Verkehrsteuern und Glücksspiel

Dezember 2015

1030 Wien

Marxergasse 4
Telefon (österreichweit): 050 233 518
Telefax: 050 233 5918001

4020 Linz

Bahnhofplatz 7
Telefon (österreichweit): 050 233 518
Telefax: 050 233 5918001

5020 Salzburg

Aignerstraße 10
Telefon (österreichweit): 050 233 518
Telefax: 050 233 5918001

6020 Innsbruck

Innrain 32
Telefon (österreichweit): 050 233 518
Telefax: 050 233 5918001

6800 Feldkirch

Reichsstraße 154
Telefon (österreichweit): 050 233 518
Telefax: 050 233 5918001

8010 Graz

Adolf-Kolping-Gasse 7
Telefon (österreichweit): 050 233 518
Telefax: 050 233 5918001

9020 Klagenfurt

Kempfstraße 2 und 4
Telefon (österreichweit): 050 233 518
Telefax: 050 233 5918001



Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT83 0100 0000 0550 4109
BIC: BUNDATWW

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Finanzämter Burgenland

Januar 2015

Finanzamt Bruck Eisenstadt Oberwart (FA38) A-7001 Eisenstadt Neusiedlerstraße 46 Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233 Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333...

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Finanzämter Burgenland

Januar 2015

Finanzamt Bruck Eisenstadt Oberwart (FA38)

A-7001 Eisenstadt
Neusiedlerstraße 46
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5926000

A-7400 Oberwart
Prinz Eugen-Straße 3
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5926000

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT14 0100 0000 0550 4381
BIC: BUNDATWW

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Finanzämter Kärnten

Januar 2015

Finanzamt Klagenfurt (FA57) A-9020 Klagenfurt am Wörthersee Kempfstraße 2 und 4 Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233 Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333 Telefax: 050...

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Finanzämter Kärnten

Januar 2015

Finanzamt Klagenfurt (FA57)

A-9020 Klagenfurt am Wörthersee
Kempfstraße 2 und 4
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5933001


Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT92 0100 0000 0556 4572
BIC: BUNDATWW


Finanzamt St. Veit Wolfsberg (FA59)

A-9300 St. Veit an der Glan
Sponheimer Straße 1
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5934001

A-9400 Wolfsberg
Lindhofstraße 3
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5934002

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT26 0100 0000 0556 4596
BIC: BUNDATWW


Finanzamt Spittal Villach (FA61)

A-9500 Villach
Meister-Friedrich-Straße 2
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5935002

A-9800 Spittal an der Drau
Dr. Arthur Lemisch-Platz 2
Telefon (österreichweit) für Privatpersonen: 050 233 233
Telefon (österreichweit) für Unternehmer/innen: 050 233 333
Telefax: 050 233 5935001

Bankverbindung: BAWAG P.S.K.
IBAN: AT52 0100 0000 0556 4613
BIC: BUNDATWW


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Der Handwerkerbonus – Renovierungen noch vor Jahreswechsel können sich auszahlen

November 2014

Der Handwerkerbonus stellt eine vorerst bis zum 31. Dezember 2015 befristete Förderung für die Renovierung , Erhaltung und Modernisierung von in Österreich gelegenem Wohnraum , der für eigene Wohnzwecke genutzt wird, dar. Privatpersonen als Eigentümer ,...

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Der Handwerkerbonus – Renovierungen noch vor Jahreswechsel können sich auszahlen

November 2014

Der Handwerkerbonus stellt eine vorerst bis zum 31. Dezember 2015 befristete Förderung für die Renovierung, Erhaltung und Modernisierung von in Österreich gelegenem Wohnraum, der für eigene Wohnzwecke genutzt wird, dar. Privatpersonen als Eigentümer, aber auch als Mieter, können pro Jahr die Kosten für Arbeitsleistungen (inklusive Fahrtzeiten) von Handwerkern bzw. von befugten Unternehmern bis zu 3.000 € (exklusive USt) einreichen, sodass die maximale Förderung 600 € ausmacht – de facto wird also bei erfolgreicher Antragstellung ein Betrag in Höhe der bezahlten Umsatzsteuer rückerstattet. Der Mindestrechnungsbetrag, welcher eingereicht werden kann, muss 200 € (exklusive USt) ausmachen. Mit der Einführung des Handwerkerbonus ist auch der Anreiz zu mehr Steuerehrlichkeit (Eindämmung von Schwarzarbeit) verbunden, nicht zuletzt weil eine umsatzsteuerlich ordnungsgemäße Rechnung und auch die Überweisung des Rechnungsbetrags Voraussetzungen sind. Weitere Ziele sind das Setzen von konjunktur- und wachstumsbelebenden Impulsen.

Sofern in nächster Zeit umfangreiche Renovierungen geplant sind, kann es sich unter Umständen auszahlen, einen entsprechenden Teil der Arbeiten noch vor Jahresende 2014 durchführen zu lassen. Werden die nachfolgend dargestellten Voraussetzungen beachtet, kann durch eine zeitliche Aufteilung der Inanspruchnahme der Handwerkerleistungen der Handwerkerbonus insgesamt zweimal in Anspruch genommen werden (erfordert zweimalige Antragstellung!) und zwar für 2014 und für 2015. Ganz wichtig ist dabei, dass die entsprechenden Arbeitsleistungen noch im Kalenderjahr 2014 fertig gestellt werden, die Überweisung des Rechnungsbetrags und die Antragstellung für 2014 können auch erst im neuen Jahr erfolgen – spätestens bis Ende Februar 2015. Zu bedenken ist allerdings, dass die Auszahlung der Förderung nach dem first-come, first-servedPrinzip der eingehenden Anträge funktioniert – es besteht somit kein Rechtsanspruch auf eine Förderung. Für das Jahr 2014 beträgt das Fördervolumen insgesamt bis zu 10 Mio. € und für 2015 bis zu 20 Mio. €

Kosten für Arbeitsleistung, nicht aber für Material

Der Handwerkerbonus kann für Arbeiten an fest mit dem Gebäude verbundenen Bereichen wie Mauern, Böden, Dach und Einbaumöbeln beantragt werden. Darunter fallen z.B. Malerarbeiten, der Austausch von Bodenbelägen, die Erneuerung bzw. Dämmung von Dächern und Fassaden, Arbeiten an Einbauküchen, Schädlingsbekämpfung, die Wartung von Heizungsanlagen (sofern weder gesetzlich noch behördlich vorgeschrieben) und auch die Planung und Beratung von förderungsfähigen Maßnahmen. Von der Förderung ausgenommen sind u.a. Arbeiten an Gebäudeteilen außerhalb des eigentlichen Wohnraums (z.B. Garten, Terrasse, Carport, Kellerabteil, unbewohnter Dachboden) wie auch die Neuschaffung oder Erweiterung von bestehendem Wohnraum.

Da die Arbeiten von einem befugten Unternehmen durchgeführt werden müssen und dann auch nur die Kosten für Arbeitsleistungen (typischerweise Arbeitszeit inklusive Fahrtzeit) förderungswürdig sind, stellt das selbständige Renovieren des Eigenheims verbunden mit dem Ansatz der Materialkosten keine förderungswürdige Alternative dar. Für ausländische Unternehmen, welche die Renovierungsmaßnahmen durchführen, muss lediglich sichergestellt werden, dass sie sich im Dienstleisterregister des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft registriert haben und dass die Endrechnung in deutscher oder englischer Sprache ausgestellt ist.

Förderungsantrag und weitere Nachweise

Pro Antragsteller kann pro Kalenderjahr für ein Wohnobjekt ein Förderungsantrag gestellt werden. Ehepartner können zwar für die gemeinsame Wohnung jeweils einen Antrag abgeben, die maximale Förderung beträgt dann trotzdem 600 €. Der Förderungsantrag für den Handwerkerbonus kann bei den Bausparkassen eingereicht werden (per E-Mail, Fax, Post oder persönlich), von denen aus eine Weiterleitung an die zentrale Abwicklungsstelle erfolgt. Neben dem ausgefüllten Antragsformular müssen noch Meldezettel bzw. Auszug aus dem Melderegister (für den Nachweis des Haupt- oder Nebenwohnsitzes), die Endrechnung und die Überweisungsbestätigung zur Endrechnung übermittelt werden. Besonderes Augenmerk ist auf die Endrechnung zu legen, da sie nicht nur die Merkmale einer Umsatzsteuerrechnung enthalten muss, sondern noch folgende weitere Punkte.

  • Rechnung muss auf den Antragsteller ausgestellt sein,
  • gesonderte Anführung der Arbeits- und Fahrtkosten,
  • Beschreibung der Arbeitsleistungen zur Feststellung der Förderungsfähigkeit,
  • Angabe des Leistungszeitraums und –ortes.

In einem Förderungsantrag können mehrere Endrechnungen für Arbeitsleistungen verschiedener Maßnahmen (z.B. Fensteraustausch und Malerarbeiten) gemeinsam abgegeben werden. Schließlich ist noch zu beachten, dass mit dem Handwerkerbonus nicht zugleich weitere Förderungen, wie etwa ein gefördertes Darlehen für die Renovierung, in Anspruch genommen werden dürfen – ebenso wenig können z.B. die Renovierungskosten i.Z.m. dem Handwerkerbonus auch noch als Sonderausgaben geltend gemacht werden.

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